Aufbruch nach Pandora Einen genialeren Science Fiction Film kenne ich nicht! Kritik?    Gut,    dass    Raumschiff    sieht    reichlich    filigran    aus    um    damit    mindestens    90%    der Lichtgeschwindigkeit   zu   erreichen,   was   nötig   ist   um   die   4,5   Lichtjahre   nach   Alpha   Centauri   in   6 Jahren zu bewältigen. Etwas   problematisch   wird   es   dabei   mit   Beschleunigung   und   Bremsmanöver.   In   beiden   Fällen   sind Beschleunigungskräfte     von     deutlich     mehr     als     Erdschwerkraft     nötig.     Andernfalls     würden Beschleunigung und Bremsmanöver Monate bis Jahre dauern. Vielleicht   schafft   die   Besatzung   im   Kälteschlaf   ja   mehr   als   1   G,   wer   weiß.   Mit   welcher   Technik   das Schiff letztlich auch fliegt, 6 Jahre liegen zumindest nicht im Bereich des absolut Unvorstellbaren. Und,    man    glaubt    es    kaum,    die    Idee    dass    Pandora    als    extrasolarer    bewohnter    Planet    nicht eigenständig   um   seine   Sonne   kreist,   sondern   das   im   Orbit   um   einen   Gasriesen   der   Jupiterklasse tut,   hat   die   NASA   dazu   inspiriert   ihre   Suche   nach   Extrasolaren   Planeten   in   diese   Richtung   zu erweitern. Aufgrund    der    Gravitationskräfte    des    nahen    Gasriesen    könnte    man    darüber    spekulieren,    das Pandora auch ein hohes Maß an vulkanischer Aktivität zeigen könnte/müßte. Halleluja-Berge.     Dank     entsprechender     Mengen     an     Umobtanium     in     Verbindung     mit     den Gravitations-   und   Magnetkräften   des   Gasriesen,   majestätisch   schwebende   Felsbrocken.   Natürlich könnte   man   das   nun   wissenschaftlich   fundiert   in   Zweifel   ziehen.   Leider   kann   ich   nicht   behaupten, dass es absolut unmöglich ist, das so etwas nicht zumindest kurzfristig möglich wäre. Und    das    ist    eben    das    geniale    an    Avatar.    Zwar    bewegt    sich    so    manches    im    Bereich    der Grenzwissenschaften,    aber    nichts    davon    kann    man    ablehnen,    ohne    einen    Funken    Zweifel hinsichtlich   der   Frage,   ob   es   nicht   doch   möglich   wäre.   Denn   wer   weiß,   was   in   1000   Jahren   ist,   oder in    10.000    Jahren.    Nur    zur    Erinnerung.    Vor    10.000    Jahren    kannte    die    Menschheit    ein    paar Steinwerkzeuge und konnte mit Feuersteinen Feuer machen. Und   heute?   Geht   mal   auf   die   Straße   und   prüft,   wie   viele   wissen,   wann   zum   ersten   mal   ein   Mensch auf dem Mond standen. Ist schon mehr als 40 Jahre her! Zurück    zu    Avatar    und    zur    Story.    Ich    finde    nichts    was    mich    stört    und    freue    mich    auf    die Fortsetzung.
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Filmkritik
Herbert Haß
Avatar Aufbruch nach Pandora Einen genialeren Science Fiction Film kenne ich nicht! Kritik?    Gut,    dass    Raumschiff    sieht    reichlich    filigran    aus    um    damit mindestens   90%   der   Lichtgeschwindigkeit   zu   erreichen,   was   nötig   ist um die 4,5 Lichtjahre nach Alpha Centauri in 6 Jahren zu bewältigen. Etwas     problematisch     wird     es     dabei     mit     Beschleunigung     und Bremsmanöver. In    beiden    Fällen    sind    Beschleunigungskräfte    von    deutlich    mehr    als Erdschwerkraft nötig. Andernfalls    würden    Beschleunigung    und    Bremsmanöver    Monate    bis Jahre dauern. Vielleicht   schafft   die   Besatzung   im   Kälteschlaf   ja   mehr   als   1   G,   wer weiß.   Mit   welcher   Technik   das   Schiff   letztlich   auch   fliegt,   6   Jahre   liegen zumindest nicht im Bereich des absolut Unvorstellbaren. Und,   man   glaubt   es   kaum,   die   Idee   dass   Pandora   als   extrasolarer bewohnter   Planet   nicht   eigenständig   um   seine   Sonne   kreist,   sondern das   im   Orbit   um   einen   Gasriesen   der   Jupiterklasse   tut,   hat   die   NASA dazu   inspiriert   ihre   Suche   nach   Extrasolaren   Planeten   in   diese   Richtung zu erweitern. Aufgrund    der    Gravitationskräfte    des    nahen    Gasriesen    könnte    man darüber   spekulieren,   das   Pandora   auch   ein   hohes   Maß   an   vulkanischer Aktivität zeigen könnte/müßte. Halleluja-Berge.    Dank    entsprechender    Mengen    an    Umobtanium    in Verbindung   mit   den   Gravitations-   und   Magnetkräften   des   Gasriesen, majestätisch   schwebende   Felsbrocken.   Natürlich   könnte   man   das   nun wissenschaftlich    fundiert    in    Zweifel    ziehen.    Leider    kann    ich    nicht behaupten,    dass    es    absolut    unmöglich    ist,    das    so    etwas    nicht zumindest kurzfristig möglich wäre. Und   das   ist   eben   das   geniale   an   Avatar.   Zwar   bewegt   sich   so   manches im    Bereich    der    Grenzwissenschaften,    aber    nichts    davon    kann    man ablehnen,   ohne   einen   Funken   Zweifel   hinsichtlich   der   Frage,   ob   es   nicht doch   möglich   wäre.   Denn   wer   weiß,   was   in   1000   Jahren   ist,   oder   in 10.000   Jahren.   Nur   zur   Erinnerung.   Vor   10.000   Jahren   kannte   die Menschheit    ein    paar    Steinwerkzeuge    und    konnte    mit    Feuersteinen Feuer machen. Und   heute?   Geht   mal   auf   die   Straße   und   prüft,   wie   viele   wissen,   wann zum   ersten   mal   ein   Mensch   auf   dem   Mond   standen.   Ist   schon   mehr   als 40 Jahre her! Zurück   zu   Avatar   und   zur   Story.   Ich   finde   nichts   was   mich   stört   und freue mich auf die Fortsetzung.
Unterhaltung: Filmkritik
Herbert Haß