Beyond Ein Captain macht Randale. Ehrlich   gesagt,   was   würde   ich   mich   freuen,   wenn   mal   das   wirklich   unbekannte   phantastische Thema   eines   Films   wäre.   Leider   geht   es   derzeit   primär   um   Action.   Und   die   Zeit   zwischen   der   Action dient fast schon als Lückenfüller, wo man Platz für tiefgründiges oder Humoristisches hat. Es besteht die Möglichkeit, dass das irgendwann langweilig wirkt. Zurück   zur   Story.   Der   Captain   eines   Raumschiffs   gerät   in   eine   Notlage,   die   sein   Schiff   auf   einem Planeten   stranden   lässt   und   die   gesamte   Besatzung   tötet.   Er   allein   überlebt   und   findet   eine Technik,   die   es   ihm   ermöglich   die   Lebensenergie   anderer   zu   extrahieren,   um   das   eigenen   Leben   zu verlängern.   Interessanterweise   ändert   sich   dabei   seine   Genetik   gemäß   der   Genetik   der   Spezies von   der   er   sich   “ernährt.”   Daher   sein   Reptilienartiges   Aussehen   und   auch   seine   spätere   Rückkehr zu menschlichem Aussehen. Geht   so   was?   Nicht   mit   unseren   Mitteln.   Aber   undenkbar   ist   es   nicht.   Obwohl   es   reichlich   abwegig ist, insbesondere wegen der genetischen Transformationen. Angesichts   der   gewaltigen   Anzahl   von   Drohnen,   die   über   die   Enterprise   herfallen,   erscheint   die Basis    reichlich    mickrig.    Insbesondere    wo    die    Scanner    der    Enterprise    doch    eine    weiträumge unterirdische Technologie entdeckt hatten. Eine Frage des Budgets? Zurück    zur    bösen    Absicht.    Von    Rache    und    etwas    absurdem    Idealismus    beseelt    hat    Captain “Bösewicht” primär terroristische Ziele. Per   Lockvogel   wird   die   Enterprise,   angelockt   und   zerlegt.   Einziger   Knackpunkt.   Niemand   konnte wissen, dass das Schiff die Yorktown anlaufen würde. Aber Zufall darf ja auch mal sein. Ansonsten   ist   die   Story   insgesamt   recht   plausibel.   Gut,   dass   mit   dem   Motorrad   erscheint   etwas fragwürdig.    Und    ich    als    Bösewicht    hätte    auf    das    Motorrad    geschossen,    dass    keinen    Staub aufwirbelt. Denn ein Hologramm kann vieles, aber Reifenspuren macht es sicherlich nicht. Noch   ein   Wort   zum   Start   der   Franklin.   Berücksichtigt   man   das   Tempo   mit   dem   das   Schiff   letztlich in   den   Himmel   schiesst,   dann   muss   man   annehmen,   dass   Manövriertriebwerke   und   Impulsantrieb stark    genut    sind    das    Schiff    vom    Liegeplatz    weg,    direkt    in    den    Himmel    steigen    zu    lassen. Aeroydynamischer   Geschwindigkeitsaufbau   ist   bei   dem   Verhältnis   von   Gewicht   und   Tragflächen eher wenig hilfreich. Und   bitte,   das   ist   jetzt   das   Drittemal   das   ein   Raumschiff   in   eine   Atmosphäre,   eine   Wolke   oder   ein Loch reindonnert. So schön das ist, bitte nicht noch einmal wiederholen. Bitte was anderes. Yorktown.   Klasse!   Die   Konstruktion   ist   zum   Träumen   schön.   Und   bitte,   wir   wollen   jetzt   nicht   die Frage   der   Gravitation   klären.   Gehen   wir   einfach   davon   aus,   dass   es   mit   etwas   arbeitet,   das   ähnlich wie Gravitation wirkt. Könnte es ja geben. Warum   im   Endkampf   Mr.   Bösewicht   weit   weniger   stark   war   als   beim   ersten   Kampf   mit   Kirk?   Weil   er wieder mehr Mensch als Reptil war. Das ist plausibel und richtig. Den   Drohnenschwarm   mit   Musik   plattmachen?   Na   ja,   nennen   wir   es   einen   Störsender   bei   dem   die Art   der   Sendung   weniger   wichtig   war,   als   die   Stärke   des   Signals.   Warum   die   Drohnen   dann   aber zum   Feuerwerk   werden   ist   weniger   plausibel.   Kollissionen   können   das   in   dem   Umfang   nicht erklären. Gut,   das   reicht   jetzt.   Denn   abgesehen   davon,   dass   mir   persönlich   die   Story   selbst   zu   langweilig war, war der Film der plausibelste seit Beginn der neuen Zeitlinie. Und   nicht   zu   vergessen   enthält   er   auch   noch   eine   Hommage   an   Avatar.   Sowohl   die   weißen Schwebequallen   als   auch   die   Art   wie   Jaylah   spricht   erinnern   an   die   Flora   von   Pandora   und   die Na’vi. Fazit: Nachdem   ich   bei   Star   Trek   XI   und   XII   so   einiges   zu   bemängeln   hatte,   ist   das   bei   Star   Trek   XIII weit   weniger   einfach.   Ich   könnte   jetzt   noch   die   goldgesprühten   Felsen   anführen,   aber   was   soll   ich sagen,   beim   Tauchen   im   Starnberger   See   habe   ich   mal   einen   Stein   gefunden,   der   von   ähnlicher Struktur und Farbe war! Was   ich   jetzt   mache?   Ich   lege   den   Film   ein   und   höre   in   mir   auf   English   an.   Nur   um   zu   prüfen   ob Jaylah in der Originalfassung auch wie Neytiri klingt.
Star Trek XII
Filmkritik
Herbert Haß
Star Trek XIII Beyond Zur Story. Ein   Captain   macht   Randale.   Ehrlich   gesagt,   was   würde   ich   mich   freuen, wenn   mal   das   wirklich   unbekannte   phantastische   Thema   eines   Films wäre.   Leider   geht   es   derzeit   primär   um   Action.   Und   die   Zeit   zwischen   der Action   dient   fast   schon   als   Lückenfüller,   wo   man   Platz   für   tiefgründiges oder Humoristisches hat. Es besteht die Möglichkeit, dass das irgendwann langweilig wirkt. Zurück   zur   Story.   Der   Captain   eines   Raumschiffs   gerät   in   eine   Notlage, die    sein    Schiff    auf    einem    Planeten    stranden    lässt    und    die    gesamte Besatzung   tötet.   Er   allein   überlebt   und   findet   eine   Technik,   die   es   ihm ermöglich   die   Lebensenergie   anderer   zu   extrahieren,   um   das   eigenen Leben   zu   verlängern.   Interessanterweise   ändert   sich   dabei   seine   Genetik gemäß   der   Genetik   der   Spezies   von   der   er   sich   “ernährt.”   Daher   sein Reptilienartiges     Aussehen     und     auch     seine     spätere     Rückkehr     zu menschlichem Aussehen. Geht   so   was?   Nicht   mit   unseren   Mitteln.   Aber   undenkbar   ist   es   nicht. Obwohl   es   reichlich   abwegig   ist,   insbesondere   wegen   der   genetischen Transformationen. Angesichts   der   gewaltigen   Anzahl   von   Drohnen,   die   über   die   Enterprise herfallen,   erscheint   die   Basis   reichlich   mickrig.   Insbesondere   wo   die Scanner   der   Enterprise   doch   eine   weiträumge   unterirdische   Technologie entdeckt hatten. Eine Frage des Budgets? Zurück   zur   bösen   Absicht.   Von   Rache   und   etwas   absurdem   Idealismus beseelt hat Captain “Bösewicht” primär terroristische Ziele. Per    Lockvogel    wird    die    Enterprise,    angelockt    und    zerlegt.    Einziger Knackpunkt.    Niemand    konnte    wissen,    dass    das    Schiff    die    Yorktown anlaufen würde. Aber Zufall darf ja auch mal sein. Ansonsten   ist   die   Story   insgesamt   recht   plausibel.   Gut,   dass   mit   dem Motorrad   erscheint   etwas   fragwürdig.   Und   ich   als   Bösewicht   hätte   auf das    Motorrad    geschossen,    dass    keinen    Staub    aufwirbelt.    Denn    ein Hologramm kann vieles, aber Reifenspuren macht es sicherlich nicht. Noch   ein   Wort   zum   Start   der   Franklin.   Berücksichtigt   man   das   Tempo   mit dem    das    Schiff    letztlich    in    den    Himmel    schiesst,    dann    muss    man annehmen,    dass    Manövriertriebwerke    und    Impulsantrieb    stark    genut sind   das   Schiff   vom   Liegeplatz   weg,   direkt   in   den   Himmel   steigen   zu lassen.   Aeroydynamischer   Geschwindigkeitsaufbau   ist   bei   dem   Verhältnis von Gewicht und Tragflächen eher wenig hilfreich. Und    bitte,    das    ist    jetzt    das    Drittemal    das    ein    Raumschiff    in    eine Atmosphäre,   eine   Wolke   oder   ein   Loch   reindonnert.   So   schön   das   ist, bitte nicht noch einmal wiederholen. Bitte was anderes. Yorktown.   Klasse!   Die   Konstruktion   ist   zum   Träumen   schön.   Und   bitte, wir   wollen   jetzt   nicht   die   Frage   der   Gravitation   klären.   Gehen   wir   einfach davon   aus,   dass   es   mit   etwas   arbeitet,   das   ähnlich   wie   Gravitation   wirkt. Könnte es ja geben. Warum   im   Endkampf   Mr.   Bösewicht   weit   weniger   stark   war   als   beim erste   Kampf   mit   Kirk?   Weil   er   wieder   mehr   Mensch   als   Reptil   war.   Das   ist plausibel und richtig. Den   Drohnenschwarm   mit   Musik   plattmachen?   Na   ja,   nennen   wir   es einen   Störsender   bei   dem   die   Art   der   Sendung   weniger   wichtig   war,   als die   Stärke   des   Signals.   Warum   die   Drohnen   dann   aber   zum   Feuerwerk werden   ist   weniger   plausibel.   Kollissionen   können   das   in   dem   Umfang nicht erklären. Gut,   das   reicht   jetzt.   Denn   abgesehen   davon,   dass   mir   persönlich   die Story   selbst   zu   langweilig   war,   war   der   Film   der   plausibelste   seit   Beginn der neuen Zeitlinie. Und   nicht   zu   vergessen   enthält   er   auch   noch   eine   Hommage   an   Avatar. Sowohl   die   weißen   Schwebequallen   als   auch   die   Art   wie   Jaylah   spricht erinnern an die Flora von Pandora und die Na’vi. Fazit: Nachdem   ich   bei   Star   Trek   XI   und   XII   so   einiges   zu   bemängeln   hatte,   ist das   bei   Star   Trek   XIII   weit   weniger   einfach.   Ich   könnte   jetzt   noch   die goldgesprühten   Felsen   anführen,   aber   was   soll   ich   sagen,   beim   Tauchen im    Starnberger    See    habe    ich    mal    einen    Stein    gefunden,    der    von ähnlicher Struktur und Farbe war! Was   ich   jetzt   mache?   Ich   lege   den   Film   ein   und   höre   in   mir   auf   English an.   Nur   um   zu   prüfen   ob   Jaylah   in   der   Originalfassung   auch   wie   Neytiri klingt.  
Unterhaltung: Filmkritik
Herbert Haß