Das schöne an Kurzgeschichten ist, das sie kurz sind. Woran merkt man, das ein Roman zu kurz ist? Man sucht nach der letzten Seite nach der nächsten Seite. (Ist mir beim Marsianer so passiert…)
Sie: „Du hast nicht angerufen!“ Er: „Ja, ich weiß, ich hatte einfach zuviel zu tun.“ Sie: „Für seine Freunde wird man doch wohl mal etwas Zeit haben!“ Sein Unterbewusstsein: <Umgehend Deckung suchen!> Sein Bewusstsein: <Ja für ne sms, aber was hätte ich schreiben sollen?> Er: „Ich wollte ja, aber irgendwie kam immer was dazwischen.“ Sein Unterbewusstsein: <Falscher Text!> <Textvorschlag: Für dich möchte ich einfach mehr als nur etwas Zeit haben...> Sein Bewusstsein: <Danke, kommt leider zu spät.> Sie: „Irgendwas dazwischen ist dir also wichtiger als ich!“ Er: „Natürlich nicht, aber irgendwie war die Woche so schnell vorbei....“ Sie: „Zwei Wochen!“ Er: „Wirklich?“ Sie: „Ja, und die Hälfte von heute. Und wer weiß wie lange noch, wenn ich jetzt nicht angerufen hätte!“ Er: „Eigentlich hatte ich ja vor dich anzurufen.“ Sein Bewusstsein: <Stimmt zwar, wird aber jetzt nicht mehr geglaubt!> Sie: „So, so...., wäre ich also tatsächlich dazwischen mal dran gekommen.?!?“ Sein Bewusstsein: <Neueste Untersuchungen deuten daraufhin, dass Emotionen eine biochemische Reaktion sind, die auch ganz von selbst vom Körper abgebaut werden.> Sie: „Wolltest du was sagen?“ Sein Bewusstsein: <Man muß nur lange genug warten....> Sie: „Nun sag schon was!“ Sein Bewusstsein: <Ich weiß nicht was> Er: „Ich warte darauf, dass sich deine Emotionen glätten.“ Sein Unterbewusstsein: <Falscher Text!!!!!!!> Sein Bewusstsein: <Zu spät!> Sie: „Ach, hältst du mich jetzt für eine hysterische, emotional aufgeladene Furie, die nur ihre Wut an Dir abreagieren will?!?“ Sein Bewusstsein: <Ja!> Sein Unterbewusstsein: <Bloß nicht!!!!> Er: „Natürlich nicht!“ Sie: „Was dann?!“ Er: „Weiß nicht, jedenfalls das nicht.“ Sie: „Wenn du es weißt, ruf mich an!“ Er: „Ich weiß, ich hätte dich früher anrufen können, es tut mir leid.“ Sein Bewusstsein: <War das jetzt richtig?> Sein Unterbewusstsein: <Warum hat das solange gedauert????> Sie: „Stimmt, hättest du.“ Sein Bewusstsein: <Wie lege ich jetzt auf, ohne dass sie sauer wird???> Sein Unterbewusstsein: <Blumen und eine Einladung zum Essen wären nicht schlecht.> Er: „Wir könnten doch mal wieder Kaffee trinken.“ Sie: „Ja, falls du dazwischen dafür Zeit findest und du bis dahin raus findest, wozu ein Handy gut ist.“ Sein Bewusstsein: <Wenn mein Unterbewusstsein weiß wie es richtig geht, wieso mache ich es dann dauernd falsch???> Autor: „Ich weiß bis heute nicht, ob die beiden sich noch einmal getroffen haben, aber vielleicht sollte ich es doch mal wagen sie anzurufen......“ © Januar 2007 ______________________________________________________________________________ Warum   haben   die   dümmsten   Bauern   immer   die   dicksten   Kartoffeln?   Oder   im   übertragenen   Sinn gefragt.   Warum   haben   die   weniger   geistreichen   Männer   immer   die   interessantesten   Frauen? Weil,.......   sie   auf   jeden   geistreichen   Scheiß   verzichten   und   den   Mädels   solange   Honig   in   die   Augen schmieren, bis die nur noch Blüten sehen. Aber glaubt mir. Und wenn ihr tausend Jahre wartet, aus solchen Blüten wird keine Blume! © Februar 2007 ______________________________________________________________________________ Der   neugeborene   Junge   öffnete   die   Augen   und   sah   die   Welt.   Er   konnte   noch   nicht   denken,   aber   er spürte,   dass   diese   noch   fremde   Welt   ihn   verwirrte.   Er   wurde   älter,   lernte   Sprechen   und   Denken und   er   fragte   sich   wieso   er   denken   konnte   und   es   verwirrte   ihn.   Er   sah   seinen   Vater,   er   sah   seine Mutter,   sie   stritten   und   es   verwirrte   ihn.      Die   Mutter   weinte,   der   Vater   war   betrübt,   plötzlich umarmten   sie   sich,   was   ihn   noch   mehr   verwirrte.   Er   spielte   mit   Jungs   und   mochte   keine   Mädchen, er   wusste   nicht   warum   und   war   etwas   verwirrt.   Er   wurde   älter,   kam   ihn   die   Pubertät,   was   ihn verblüffte und verwirrte. Plötzlich   fand   er   die   Mädchen   wunderschön,   besonders   eine,   von   der   er   träumte   und   die   ihn verwirrte.   Sie   küsste   ihn   und   lief   dann   weg,   nur   um   ihn   zu   verwirren?   Er   wurde   älter,   bekam   ein Auto und die Mädchen schauten auf ihn, oder auf das Auto? Fragte er sich, leicht verwirrt. Er   wurde   älter   und   heiratete   und   fragte   sich   kurz   danach   wie   verwirrt   er   wohl   war,   als   er   Ja sagte....Er   versuchte   ein   guter   Ehemann   zu   sein   und   stellte   verwirrt   fest,   dass   das   was   gestern noch   richtig   war,   heute   falsch   sein   konnte.   Er   wollte   treu   sein,   aber   verwirrt   stellte   er   fest,   dass   es Frauen gab, die ihn verwirrten. Schließlich wurde er alt und starb. Er kam in den Himmel und überrascht und sehr verwirrt stellte er fest; Gott war eine Frau. Und   verwirrt   ging   er   durch   die   falsche   Tür.   Er   kam   zurück   auf   die   Erde,   wurde   neu   geboren,   als Mädchen. Und er war immer noch verwirrt. Nur diesmal, fand er es ganz normal....... © März 2006 ______________________________________________________________________________ Zwei Männer sitzen auf einer Bank. Fragt der eine: “Und wie geht es so in der Familie?” Antwortet er: Bis vor Weihnachten war es super aber jetzt.....”  “Was ist denn passiert?” “Also   vor   3   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet   damit   er   meiner   Frau   Intelligenz schenkt.....Und   es   hat   funktioniert!   Vor   2   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet   damit   er meiner    Frau    Toleranz    schenkt.....Und    es    hat    funktioniert!    Dieses    Weihnachten    habe    mir gewünscht, dass er ihr Gutmütigkeit schenkt.....Und es hat funktioniert! "Aber jetzt mag ich sie nicht mehr!”  “Wieso das denn?!?” “Sie   hat   angefangen   Bier   zu   trinken,   zu   rauchen,   auf   der   Couch   zu   sitzen,   die   Sportschau   zu schauen und morgens muss sie sich rasieren!” © Juni 2006 ______________________________________________________________________________ Zwei Frauen sitzen auf einer Bank. Fragt die eine: "Du siehst so betrübt aus, war es kein schönes Weihnachten?" Antwortet sie: "Ich glaube Weihnachten bringt mir kein Glück." "Wieso glaubst du dass denn?" "Vor   3   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet,   dass   er   meinem   Mann   Verstand   schenkt." Er schnippte mit dem Finger und papp saß ich neben meinem Mann. "Vor   2   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet,   dass   er   meinem   Mann   Vernunft   schenkt." Er schnippte mit dem Finger und papp stand ich hinter meinem Mann. "Dieses   Jahr   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet;   Bitte   lieber   Weihnachtsmann,   mach   dass mein    Mann    Verstand    bekommt,    Vernunft    lernt    und    sensibel    wird."    Und    dieses    mal    hat    es funktioniert, aber jetzt mag ich ihn nicht mehr. "Warum das denn nicht!?!" Er hat jetzt plötzlich lange Haare, rasiert sich die Beine, benutzt mein Make Up und trägt BH!" © Juni 2006 ______________________________________________________________________________ Ihr   wußtet,   es   war   verboten   und   habt   es   dennoch   getan.   So   könnt   ihr   nicht   bleiben   und   müsst hinfort. Eden ist nicht mehr euer Ort. „Aber Herr, wo sollen wir hingehen?“ An   einen   Ort,   wo   ihr   selbst   für   euch   sorgen   müsst.   Ihr   müsst   gehen,   mit   allem   was   ihr   seid   und habt. Nur die Sorglosigkeit, die lasst. „Was wird aus uns werden?“ Das, was ihr werden könnt. „Was werden wir tun?“ Es wir euch an allem mangeln, nur nicht am tun. Sie: „Tu doch was.“ Er: „Was denn?“ Sie: „Er wird uns rauswerfen.“ Er: „Ja, wird er.“ Sie: „Das ist alles deine Schuld!“ Er: „Wieso, habe ich den Apfel etwa gepflückt!“ Sie: „Aber du hast hinein gebissen!“ Er: „Weil du es gesagt hast.“ Sie: „Machst du immer was man dir sagt?“ Er: „Würde ich dich nicht mögen, hätte ich es nicht gemacht.“ Sie: „Jetzt bin ich auf einmal schuld!“ Der   Beginn   ist   der   Anfang   des   Weges.   Und   macht   euch   keine   Sorgen,   dass   euch   mal   die   Probleme ausgehen, ich schicke euch dann schon welche.... Er: „Eigentlich sind wir beide schuld.“ Sie: „Du hast in diese blöde Frucht gebissen, ich habe doch auch nur auf die Schlange, wo ist die          eigentlich, gehört. Und überhaupt ist sie ja Schuld. Los, sag es ihm.“ Er: „Warum hast du auch auf die gehört?“ Sie: „Warum hörst du auf mich? Und überhaupt, statt auf mir rumzuhacken solltest du lieber ihn        überzeugen! Wo sind wir eigentlich, das sieht alles so anders aus hier.“ Er: „Keine Ahnung. Da oben irgendwo ist Eden und hier ist Dreck, Krumme, Erde.“ Sie: „Ich habe Durst, hol mir Wasser.“ Er: „Wie, Wo, Womit?“ Sie: „Hier nimm das Blatt von meinen Hüften.“ Er: „Tolle Hüften!“ Sie „Durst!“ Er: „Dafür habe ich Hunger. Teilen wir, ich hole Wasser du machst Essen.“ Sie: „Und wieso.“ Er: „Aus Tradition, immerhin hast du ja damit begonnen mir was zum Essen zu reichen, weswegen      wir jetzt überhaupt hier sind und uns Gedanken darüber machen können, woher und wie wir      was zum Essen und Trinken überhaupt kriegen!“ Sie: „Du bist ja so gemein!“ Sie sind hinfort, das Nest ist leer. Und ich glaube nicht, dass ich ihm noch irgendein Problem schicken muß...... © Februar 2007 ______________________________________________________________________________ „Sag mal, wie war eigentlich deine letzte Freundin?“. „Ganz in Ordnung, denke ich.“ „Denkst du?“ „Wir haben uns ganz gut verstanden.“ „Und wieso seid ihr nicht mehr zusammen?“ „Zuletzt haben wir uns nicht mehr verstanden.“ „Machst   du   es   dir   da   nicht   etwas   zu   einfach?   Ich   meine,   es   muß   doch   Gründe   dafür   geben,   dass man sich nicht mehr versteht.“ „Weiß nicht, irgendwie hat es nicht mehr gepasst.“ „War sie hübsch?“ „Mir hat sie gefallen.“ „Und wie war es mit ihr zusammen... , du weißt schon.“ „Na ja, schon ganz gut. Wir waren da mal im Urlaub am Meer und uiuiuiui....“ „Mit mir warst du noch nie im Urlaub!“ „Wir sind doch erst 2 Monate zusammen.“ „Denkst du noch an sie?“ „Manchmal.“ „Warum? Hat es dir mir ihr soviel mehr Spaß gemacht als mit mir!?!“ „Mmmmh, Nein nein, es hat anders Spaß gemacht, aber nicht mehr.“ „Also   macht   es   dir   mit   mir   nicht   mehr   Spaß?   Warum   bist   du   dann   überhaupt   mit   mir   zusammen, statt mir ihr?“ „Herr   Ober,   könnten   Sie   mal   schauen,   ob   ich   hier   die   richtigen   Kinokarten   habe,   ich   glaube   ich   bin im falschen Film......“ Und jetzt der richtige Film. „Sag mal wie war eigentlich deine letzte Freundin?“ Sein Bewusstsein: „Himmel die reinste Wucht, der Wahnsinn, wieso hat sie mich nur verlassen! Heul!!!!!“ Sein Verstand: „Nett, aber irgendwie hat es nicht gepasst.“ „War sie hübsch?“ Sein Bewusstsein: „Ein Traum, die Haare, die Hüften, der B....!!!“ Sein Verstand: „Ich konnte mich mir ihr sehen lassen, aber mit dir will ich mich sehen lassen!“ „Und wie war es mit ihr zusammen... , du weißt schon.“ Sein Bewusstsein: „Schluchhhzzzzz, Jaaammmmerr, so gut wird das in diesem Leben nie wieder!“ Sein Verstand: „Ich weiß nicht, seid ich dich kenne denke ich nicht mehr an frühere Erlebnisse.“ Sie: „Laß uns heimgehen!“ „Herr Ober! Zahlen!“ Intelligenz   ist,   die   Dinge   so   zu   sehen   wie   sie   wirklich   sind.   Verstand   ist,   dann   auch   das   Richtige daraus zu machen. © Februar 2007 ______________________________________________________________________________ Ein   wohliger   Schauer   glitt   sanft   durch   ihren   Körper.   Leicht,   gleich   einem   samtenen   Handschuh   glitt es   über   ihre   Haut,   sanft   und   anmutig,   voll   zarter   Wärme.   Ihre   Seele   schwebte,   lag   gleichsam   in einer   Hängematte   aus   Watte,   während   eine   schneeweiße   Wolke   im   stahlblauen   Himmel   lag   und die warme Wüstenluft den Duft von Ro..... „Schatz, ich bin da! Was gibt’s zu essen?..... Ein   Kübel   voll   eiskaltem   und   klatschnassem   Wasser   stürzte   aus   der   Wolke!   Traf   sie   wie   eine   Keule aus Wirklichkeit! ....Es   wird   ihm   heute   nicht   schmecken!   Er   weiß   nicht   warum,   aber   es   wird   im   heute   nicht schmecken!!!!! Die Alternative! „Liebling,   ich   bin   wieder   da!   Hab’   dich   vermisst!   Wie   war   dein   Tag?   Darf   ich   dir   einen   Kaffee machen?“ „Fünf   Gänge!   Er   kriegt   mindestens   5   Gänge   und   mit   der   „Night   of   Love“   Suppe   fange   ich   an,   dann „Cheese   of   Tenderness“,   „Chicken   of   Love“   gefolgt   von   Moments   of   Romance   und   der   Nachtisch, ..... dass bin ich! © Januar 2007 ______________________________________________________________________________ Wie ein zarter, lieblicher Hauch glitt seine Hand über ihre Haut. Eine erotische   Wärme versprühend, streichelte   sie   ihren Nacken und ein wohliger   Schauer erfüllte     ihren Körper.   Sie genoß   es, leicht seufzend mit katzenhaftem schnurren. Ihre   Gedanken   glitten in leidenschaftliche   Phantasien,   spiegelten   sich   in   zartem   Rot   auf   ihren   weichen   Wagen   und   ihr lBewusstsein lag in einer samtigen Hängematte umhüllt von sonnenartiger Wärme. >Er hat den Abfall nicht weggebracht.< Ihr Unterbewusstsein stand offensichtlich neben der Hängematte! >Er will sich nur einschmeicheln, dich weich kochen.< “Er macht es gut!" >Er wird gewinnen.< “Egal." >Er macht mit dir was er will!< “Soll er!" >Du wirst es bereuen.< “Das ist Zukunft." >Beim letzten mal hast du es bereut< “Das ist Vergangenheit." >Und was ist es jetzt?< “Schön!" >Denk an den Abfall!< “Abfall ist schön." >Du bist verloren!< “Jjjaaaa!" >Mach Platz, ich will auch auf die Hängematte< “Verzieh dich, du störst!" Drei (3) Stunden später. >Schau dir die Küche an< “Nein" >Da ist Abfall auf dem Abfall< “Nein." >Der schimmelt schon!< „Nein!!!" “Machst du mir ein Brot?"  die Stimme neben ihr klang müde, doch fordernd. Ein Blick, ein seufzen. >ob er in den Abfall paßt?< © November 2006 ______________________________________________________________________________ Er: “Schatz, machst du mir einen Kaffee?” „Ich bin eine viel beschäftigte Frau!“ „Mmmhhh.“ „Du zweifelst?“ „Nein, nein.“ „Glaubst du, dass ist nicht sinnvoll was ich tue?“ „Doch!“ „Du meinst wohl nur du arbeitest.“ „Nein, aber jetzt gerade.....“ Eigentlich hatte ich ja nur gefragt, ob es einen Kaffee gibt. „Hör   mal!   Du   sitzt   den   ganzen   Tag   vor   dem   Computer,   dann   kommst   du   heim   und   sitzt   wieder   vor dem Computer.“ „Es ist ein Terminprojekt und wenn es nicht rechtzeitig fertig wird...“ „Hah! Ob ich rechtzeitig fertig werde, interessiert dich überhaupt nicht.“ „Gut, womit?“ „Was, Womit?“ „Womit wirst du rechtzeitig fertig?“ Objekte   fliegen   nur   dann   schnurgerade   durch   die   Luft,   wenn   die   Antriebsenergie   hoch   genug   ist um   Luftwiderstand   und   Gravitation   zu   überwinden.   Der   Lappen   der   auf   mich   zuflog   besaß   diese Antriebsenergie. Wenn   die   Wohnung   meinem   Auge   nach   sauber   erschien,   warum   putzte   sie   dann   eigentlich?   Und hätte   sie   nicht   auch   eine   Kaffeepause   verdient?   Vielleicht   sogar   mit   einem   kleinen   Plausch,   über meinen   blöden   Chef.   Stattdessen   fliegt   ein   noch   blöderer   Lappen   auf   mich   zu.   Eigentlich   sah   sie doch gar nicht so genervt aus, als ich nach Kaffee fragte. Leicht rechts versetzt traf die Mitte des Lappens die Nase. Aber fröhlich sah sie auch nicht aus, als sie heimkam. Die linke Seite des Lappens umfasste die rechte Wange. Vielleicht hätte ich den Kaffee machen sollen. Die rechte Spitze des Lappens, schlug peitschenartig gegen das linke Auge. Ja! Ich hätte den Kaffee machen sollen!!!! Sie: Er ist schuld! Er ist schuld, dass jetzt der Lappen durch die Luft fliegt. Geschieht im ganz recht. Den   ganzen   Tag   hacken   sie   schon   auf   mir   rum.   Frau   Meyer   dies,   Frau   Meyer   das,   Kaffee   hier, Kaffee   da.   Und,   ja!   Die   Fenster   waren   dreckig.   Blöder   Sturm!   Dann   noch   Peter   mit   der   5   in   Mathe und jetzt mein Göttergatte A, der mit nassen Schuhen durch den Flur stampft. Der   seinen   Aktenkoffer   im   Wohnzimmer   platziert,   seine   Socken   aufs   Bett   wirft   und   den   Klodeckel nur zumacht, wenn er den Fuß draufstellt, um sich die Nägel zu schneiden! Derselbe Musterknabe der nur noch Augen hat für alles mögliche, dass nicht so aussieht wie ich! Der Lappen ist noch viel zu harmlos! Iiiiyeiiih!! Aber gut getroffen.....! Ich glaub’ ich mach’ ihm jetzt nen Kaffee.... © Februar 2007 ______________________________________________________________________________ „Hallo, wie geht’s?“ Ihre Stimme am Telefon klang wach und fröhlich. „Uhh, es geht so. Nur die vielen Gespräche mit Frauen sind zuviel für mein Gehirn...“ „Aber nein. Ihr Männer braucht uns Frauen doch.“ Es klang zart und schmeichelnd formuliert. „Ja, die Frauen schon. Aber nicht die Gespräche.....“ Irgendwie   gelingt   es   Männern,   selbst   dann   das   falsche   zu   sagen,   wenn   man   ihnen   die   Tür   für   das richtige bis zum Anschlag aufreißt! „Pflege!   Wir   Männer   brauchen   Pflege!   Zarte,   mitfühlende   Worte.   Eine   grazile,   warme   Hand   auf unserer   starken   Schulter.   Liebende   Blicke   und;   .....einen   Kaffee.....,   die   Couch   unterm   Hintern,   das Bier in der Hand und wer zum Teufel bringt mir die Pantoffeln!“ Ein   Ansatz!   Zumindest   bis   zu   dem   Semikolon   lag   der   Junge   doch   ganz   richtig.   Dann   dieser Rückfall! Na ja, es gibt zwei Möglichkeiten mit einem Zustand umzugehen. Entweder man hofft auf Besserung desselbigen, oder man gewöhnt sich an ihn..... Was für die Verbesserung spricht: „Es wird besser.“ Was    für    die    Gewöhnung    spricht:    „Leichter,    unkomplizierter,    einfacher,    schneller,    müheloser, stabiler, ungefährlicher und .... Gnädiger!!!! © Februar 2007 ______________________________________________________________________________ Er: „Willst Du nicht aufstehen." Die   Stimme   meiner   mich   liebenden   (so   hoffe   ich)   Frau   fährt   wie   ein   Sägeblatt   in   das   kunstvolle Gemälde meiner Phantasie. Es ist Sonntag und selbst mein Chef hat heute frei. Ob   er   schon   wach   ist,   geweckt   von   seiner,   ihn   liebenden   Frau?   Und   was   findet   die   eigentlich   an ihm?   Bauch,   Glatze,   eher   klein,   ob   der   irgendwann   einmal   gut   ausgesehen   hat?   Gut,   er   hat   Geld, aber das allein kann es doch nicht sein. Und was hat sie schon von ihm? Fast   ständig   in   der   Firma,   oder   auf   Seminaren,   kaum   mal   zu   Hause   der   Kerl.   Kaum   zu   Hause....., Mmmmh,   ja,   ich   glaube   ich   weiß   jetzt,   was   sie   an   ihm   schätzt.   Aber   wieso   muß   ich   ausgerechnet an   meinem   freien   Sonntag   an   meinen   Chef   denken?   Ach   ja,   das   Sägeblatt....   War   das   eben eigentlich   eine   Frage.   Und   wenn   nein,   was   erwartet   mich   wenn   ich   aufstehe.   Vielleicht   will   sie   zum einkaufen fahren. ‘Die Decke müsste mal neu gestrichen werden.’   Hat sie neulich erst gesagt.  Komisch,   eigentlich   sieht   die   Decke   doch   ganz   gut   aus.   Aber   nicht   zu   vergleichen   mit   der   frechen Frisur die sie neuerdings hat. Echt gelungen.... “Es   ist   schon   spät!"    Etwas   eindringlicher   diesmal.   Mein   Schatz,   wenn   es   spät   wäre,   wäre   es draußen   dunkel   und   ich   wäre   hier,   wo   ich   bin,   genau   richtig!   Ich   denke   es   nur,   vielleicht   hört   sie   es dann   nicht.      Aber   vielleicht   sollte   ich   doch   aufstehen,   bevor   aus   einem   sonnigen   Sonntag   ein verregneter,   mürrischer   Wochentag   wird,   den   man   nur   mit   dem   Kauf   teurer   Blumen   (wofür   sind die eigentlich gut???) besänftigen kann. Sie: „Willst   Du   nicht   aufstehen,.?!"    Mmmhhhh,   10:00   Uhr   und   der   Kerl   verknittert   immer   noch   die Bettwäsche. Gestern erst frisch bezogen! Was macht der eigentlich, das ihn so müde macht. Er   könnte   ruhig   etwas   mehr   mit   mir   machen.   Bis   dem   mal   was   neues   einfällt   könnte   ich   glatt   eine Decke streichen.... und zwar mit seiner Zahnbürste. Wieso sind Kerle eigentlich so  Phantasielos? Und Augen, wofür hat er Augen? Ich glaube die sind auch zu, wenn er sie offen hat. Kein Wort zu meiner neuen Frisur. 120,--   Euro,   sag   ich   ihm   besser   mal   nicht.   Und   viel   anders   sehe   ich   auch   nicht   aus.   Hätte   ich gleich   selbst   die   Schere   nehmen   können.   Die   Frau   von   seinem   Chef   hat's   da   gut.   Ich   glaube   die hat   einen   eigenen   Friseur.   Immer   Top   gestylt.   Aber   sonst.   Die   kriegt   doch   nicht   mal   ein   Stück Salami   auf   ne'   Semmel.   Was   will   sein   Chef   nur   mit   der.   Ein   Vorzeigepüppchen   und   sonst   zu   nichts zu   gebrauchen.   Außer   zum   angeln,   jedenfalls   wenn   es   darum   geht   fette   Karpfen   an   den   Haken   zu kriegen,   die   dann   zum   Dukatenesel   mutieren,   bei   denen   man   nur   noch   die   Hand   aufhalten   muß, um die Scheine aufzufangen. Und   der   "Karpfen"   hat   nichts   anderes   im   Sinn,   als   noch   mehr   davon   zu   produzieren,   während mein Scheich da oben die Bettwäsche eindampft.... "Es ist schon spät!"  Wenn der nicht bald mal aus dem Kahn kommt! ©Dezember 2006
Humor
Herbert Haß
Sie: „Du hast nicht angerufen!“ Er: „Ja, ich weiß, ich hatte einfach zuviel zu tun.“ Sie: „Für seine Freunde wird man doch wohl mal etwas Zeit haben!“ Sein Unterbewusstsein: <Umgehend Deckung suchen!> Sein Bewusstsein: <Ja für ne sms, aber was hätte ich schreiben sollen?> Er: „Ich wollte ja, aber irgendwie kam immer was dazwischen.“ Sein Unterbewusstsein: <Falscher Text!> <Textvorschlag: Für dich möchte ich einfach mehr als nur etwas Zeit haben...> Sein Bewusstsein: <Danke, kommt leider zu spät.> Sie: „Irgendwas dazwischen ist dir also wichtiger als ich!“ Er: „Natürlich nicht, aber irgendwie war die Woche so schnell vorbei....“ Sie: „Zwei Wochen!“ Er: „Wirklich?“ Sie: „Ja, und die Hälfte von heute. Und wer weiß wie lange noch, wenn ich jetzt nicht angerufen hätte!“ Er: „Eigentlich hatte ich ja vor dich anzurufen.“ Sein Bewusstsein: <Stimmt zwar, wird aber jetzt nicht mehr geglaubt!> Sie: „So, so...., wäre ich also tatsächlich dazwischen mal dran gekommen.?!?“ Sein Bewusstsein: <Neueste Untersuchungen deuten daraufhin, dass Emotionen eine biochemische Reaktion sind, die auch ganz von selbst vom Körper abgebaut werden.> Sie: „Wolltest du was sagen?“ Sein Bewusstsein: <Man muß nur lange genug warten....> Sie: „Nun sag schon was!“ Sein Bewusstsein: <Ich weiß nicht was> Er: „Ich warte darauf, dass sich deine Emotionen glätten.“ Sein Unterbewusstsein: <Falscher Text!!!!!!!> Sein Bewusstsein: <Zu spät!> Sie: „Ach, hältst du mich jetzt für eine hysterische, emotional aufgeladene Furie, die nur ihre Wut an Dir abreagieren will?!?“ Sein Bewusstsein: <Ja!> Sein Unterbewusstsein: <Bloß nicht!!!!> Er: „Natürlich nicht!“ Sie: „Was dann?!“ Er: „Weiß nicht, jedenfalls das nicht.“ Sie: „Wenn du es weißt, ruf mich an!“ Er: „Ich weiß, ich hätte dich früher anrufen können, es tut mir leid.“ Sein Bewusstsein: <War das jetzt richtig?> Sein Unterbewusstsein: <Warum hat das solange gedauert????> Sie: „Stimmt, hättest du.“ Sein Bewusstsein: <Wie lege ich jetzt auf, ohne dass sie sauer wird???> Sein Unterbewusstsein: <Blumen und eine Einladung zum Essen wären nicht schlecht.> Er: „Wir könnten doch mal wieder Kaffee trinken.“ Sie: „Ja, falls du dazwischen dafür Zeit findest und du bis dahin raus findest, wozu ein Handy gut ist.“ Sein Bewusstsein: <Wenn mein Unterbewusstsein weiß wie es richtig geht, wieso mache ich es dann dauernd falsch???> Autor: „Ich weiß bis heute nicht, ob die beiden sich noch einmal getroffen haben, aber vielleicht sollte ich es doch mal wagen sie anzurufen......“ © Januar 2007 ________________________________________________________ Warum   haben   die   dümmsten   Bauern   immer   die   dicksten   Kartoffeln? Oder    im    übertragenen    Sinn    gefragt.    Warum    haben    die    weniger geistreichen   Männer   immer   die   interessantesten   Frauen?   Weil,.......   sie auf    jeden    geistreichen    Scheiß    verzichten    und    den    Mädels    solange Honig in die Augen schmieren, bis die nur noch Blüten sehen. Aber   glaubt   mir.   Und   wenn   ihr   tausend   Jahre   wartet,   aus   solchen Blüten wird keine Blume! © Februar 2007 ________________________________________________________ Der   neugeborene   Junge   öffnete   die   Augen   und   sah   die   Welt.   Er   konnte noch   nicht   denken,   aber   er   spürte,   dass   diese   noch   fremde   Welt   ihn verwirrte.   Er   wurde   älter,   lernte   Sprechen   und   Denken   und   er   fragte sich   wieso   er   denken   konnte   und   es   verwirrte   ihn.   Er   sah   seinen   Vater, er   sah   seine   Mutter,   sie   stritten   und   es   verwirrte   ihn.      Die   Mutter weinte,   der   Vater   war   betrübt,   plötzlich   umarmten   sie   sich,   was   ihn noch   mehr   verwirrte.   Er   spielte   mit   Jungs   und   mochte   keine   Mädchen, er   wusste   nicht   warum   und   war   etwas   verwirrt.   Er   wurde   älter,   kam ihn die Pubertät, was ihn verblüffte und verwirrte. Plötzlich   fand   er   die   Mädchen   wunderschön,   besonders   eine,   von   der er   träumte   und   die   ihn   verwirrte.   Sie   küsste   ihn   und   lief   dann   weg,   nur um   ihn   zu   verwirren?   Er   wurde   älter,   bekam   ein   Auto   und   die   Mädchen schauten auf ihn, oder auf das Auto? Fragte er sich, leicht verwirrt. Er   wurde   älter   und   heiratete   und   fragte   sich   kurz   danach   wie   verwirrt er   wohl   war,   als   er   Ja   sagte....Er   versuchte   ein   guter   Ehemann   zu   sein und   stellte   verwirrt   fest,   dass   das   was   gestern   noch   richtig   war,   heute falsch   sein   konnte.   Er   wollte   treu   sein,   aber   verwirrt   stellte   er   fest, dass   es   Frauen   gab,   die   ihn   verwirrten.   Schließlich   wurde   er   alt   und starb. Er   kam   in   den   Himmel   und   überrascht   und   sehr   verwirrt   stellte   er   fest; Gott war eine Frau. Und   verwirrt   ging   er   durch   die   falsche   Tür.   Er   kam   zurück   auf   die   Erde, wurde   neu   geboren,   als   Mädchen.   Und   er   war   immer   noch   verwirrt. Nur diesmal, fand er es ganz normal....... © März 2006 ________________________________________________________ Zwei Männer sitzen auf einer Bank. Fragt der eine: “Und wie geht es so in der Familie?” Antwortet er: Bis vor Weihnachten war es super aber jetzt.....”  “Was ist denn passiert?” “Also   vor   3   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet   damit   er meiner    Frau    Intelligenz    schenkt.....Und    es    hat    funktioniert!    Vor    2 Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet   damit   er   meiner   Frau Toleranz   schenkt.....Und   es   hat   funktioniert!   Dieses   Weihnachten   habe mir    gewünscht,    dass    er    ihr    Gutmütigkeit    schenkt.....Und    es    hat funktioniert! "Aber jetzt mag ich sie nicht mehr!”  “Wieso das denn?!?” “Sie   hat   angefangen   Bier   zu   trinken,   zu   rauchen,   auf   der   Couch   zu sitzen,    die    Sportschau    zu    schauen    und    morgens    muss    sie    sich rasieren!” © Juni 2006 ________________________________________________________ Zwei Frauen sitzen auf einer Bank. Fragt    die    eine:    "Du    siehst    so    betrübt    aus,    war    es    kein    schönes Weihnachten?" Antwortet sie: "Ich glaube Weihnachten bringt mir kein Glück." "Wieso glaubst du dass denn?" "Vor   3   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet,   dass   er   meinem Mann   Verstand   schenkt."   Er   schnippte   mit   dem   Finger   und   papp   saß ich neben meinem Mann. "Vor   2   Jahren   habe   ich   zum   Weihnachtsmann   gebetet,   dass   er   meinem Mann   Vernunft   schenkt."   Er   schnippte   mit   dem   Finger   und   papp   stand ich hinter meinem Mann. "Dieses    Jahr    habe    ich    zum    Weihnachtsmann    gebetet;    Bitte    lieber Weihnachtsmann,   mach   dass   mein   Mann   Verstand   bekommt,   Vernunft lernt   und   sensibel   wird."   Und   dieses   mal   hat   es   funktioniert,   aber   jetzt mag ich ihn nicht mehr. "Warum das denn nicht!?!" Er   hat   jetzt   plötzlich   lange   Haare,   rasiert   sich   die   Beine,   benutzt   mein Make Up und trägt BH!" © Juni 2006 ________________________________________________________ Ihr   wußtet,   es   war   verboten   und   habt   es   dennoch   getan.   So   könnt   ihr nicht bleiben und müsst hinfort. Eden ist nicht mehr euer Ort. „Aber Herr, wo sollen wir hingehen?“ An   einen   Ort,   wo   ihr   selbst   für   euch   sorgen   müsst.   Ihr   müsst   gehen, mit allem was ihr seid und habt. Nur die Sorglosigkeit, die lasst. „Was wird aus uns werden?“ Das, was ihr werden könnt. „Was werden wir tun?“ Es wir euch an allem mangeln, nur nicht am tun. Sie: „Tu doch was.“ Er: „Was denn?“ Sie: „Er wird uns rauswerfen.“ Er: „Ja, wird er.“ Sie: „Das ist alles deine Schuld!“ Er: „Wieso, habe ich den Apfel etwa gepflückt!“ Sie: „Aber du hast hinein gebissen!“ Er: „Weil du es gesagt hast.“ Sie: „Machst du immer was man dir sagt?“ Er: „Würde ich dich nicht mögen, hätte ich es nicht gemacht.“ Sie: „Jetzt bin ich auf einmal schuld!“ Der   Beginn   ist   der   Anfang   des   Weges.   Und   macht   euch   keine   Sorgen, dass   euch   mal   die   Probleme   ausgehen,   ich   schicke   euch   dann   schon welche.... Er: „Eigentlich sind wir beide schuld.“ Sie:   „Du   hast   in   diese   blöde   Frucht   gebissen,   ich   habe   doch   auch   nur auf   die   Schlange,   wo   ist   die   eigentlich,   gehört.   Und   überhaupt   ist   sie   ja Schuld. Los, sag es ihm.“ Er: „Warum hast du auch auf die gehört?“ Sie:    „Warum    hörst    du    auf    mich?    Und    überhaupt,    statt    auf    mir rumzuhacken   solltest   du   lieber   ihn   überzeugen!   Wo   sind   wir   eigentlich, das sieht alles so anders aus hier.“ Er:   „Keine   Ahnung.   Da   oben   irgendwo   ist   Eden   und   hier   ist   Dreck, Krumme, Erde.“ Sie: „Ich habe Durst, hol mir Wasser.“ Er: „Wie, Wo, Womit?“ Sie: „Hier nimm das Blatt von meinen Hüften.“ Er: „Tolle Hüften!“ Sie „Durst!“ Er:   „Dafür   habe   ich   Hunger.   Teilen   wir,   ich   hole   Wasser   du   machst Essen.“ Sie: „Und wieso.“ Er:   „Aus   Tradition,   immerhin   hast   du   ja   damit   begonnen   mir   was   zum Essen   zu   reichen,   weswegen   wir   jetzt   überhaupt   hier   sind   und   uns Gedanken   darüber   machen   können,   woher   und   wie   wir   was   zum   Essen und Trinken überhaupt kriegen!“ Sie: „Du bist ja so gemein!“ Sie sind hinfort, das Nest ist leer. Und   ich   glaube   nicht,   dass   ich   ihm   noch   irgendein   Problem   schicken muß...... © Februar 2007 ________________________________________________________ „Sag mal, wie war eigentlich deine letzte Freundin?“. „Ganz in Ordnung, denke ich.“ „Denkst du?“ „Wir haben uns ganz gut verstanden.“ „Und wieso seid ihr nicht mehr zusammen?“ „Zuletzt haben wir uns nicht mehr verstanden.“ „Machst   du   es   dir   da   nicht   etwas   zu   einfach?   Ich   meine,   es   muß   doch Gründe dafür geben, dass man sich nicht mehr versteht.“ „Weiß nicht, irgendwie hat es nicht mehr gepasst.“ „War sie hübsch?“ „Mir hat sie gefallen.“ „Und wie war es mit ihr zusammen... , du weißt schon.“ „Na   ja,   schon   ganz   gut.   Wir   waren   da   mal   im   Urlaub   am   Meer   und uiuiuiui....“ „Mit mir warst du noch nie im Urlaub!“ „Wir sind doch erst 2 Monate zusammen.“ „Denkst du noch an sie?“ „Manchmal.“ „Warum? Hat es dir mir ihr soviel mehr Spaß gemacht als mit mir!?!“ „Mmmmh, Nein nein, es hat anders Spaß gemacht, aber nicht mehr.“ „Also   macht   es   dir   mit   mir   nicht   mehr   Spaß?   Warum   bist   du   dann überhaupt mit mir zusammen, statt mir ihr?“ „Herr    Ober,    könnten    Sie    mal    schauen,    ob    ich    hier    die    richtigen Kinokarten habe, ich glaube ich bin im falschen Film......“ Und jetzt der richtige Film. „Sag mal wie war eigentlich deine letzte Freundin?“ Sein   Bewusstsein:   „Himmel   die   reinste   Wucht,   der   Wahnsinn,   wieso hat sie mich nur verlassen! Heul!!!!!“ Sein Verstand: „Nett, aber irgendwie hat es nicht gepasst.“ „War sie hübsch?“ Sein Bewusstsein: „Ein Traum, die Haare, die Hüften, der B....!!!“ Sein   Verstand:   „Ich   konnte   mich   mir   ihr   sehen   lassen,   aber   mit   dir   will ich mich sehen lassen!“ „Und wie war es mit ihr zusammen... , du weißt schon.“ Sein   Bewusstsein:   „Schluchhhzzzzz,   Jaaammmmerr,   so   gut   wird   das   in diesem Leben nie wieder!“ Sein   Verstand:   „Ich   weiß   nicht,   seid   ich   dich   kenne   denke   ich   nicht mehr an frühere Erlebnisse.“ Sie: „Laß uns heimgehen!“ „Herr Ober! Zahlen!“ Intelligenz   ist,   die   Dinge   so   zu   sehen   wie   sie   wirklich   sind.   Verstand ist, dann auch das Richtige daraus zu machen. © Februar 2007 ________________________________________________________ Ein   wohliger   Schauer   glitt   sanft   durch   ihren   Körper.   Leicht,   gleich einem    samtenen    Handschuh    glitt    es    über    ihre    Haut,    sanft    und anmutig,   voll   zarter   Wärme.   Ihre   Seele   schwebte,   lag   gleichsam   in einer   Hängematte   aus   Watte,   während   eine   schneeweiße   Wolke   im stahlblauen Himmel lag und die warme Wüstenluft den Duft von Ro..... „Schatz, ich bin da! Was gibt’s zu essen?..... Ein   Kübel   voll   eiskaltem   und   klatschnassem   Wasser   stürzte   aus   der Wolke! Traf sie wie eine Keule aus Wirklichkeit! ....Es   wird   ihm   heute   nicht   schmecken!   Er   weiß   nicht   warum,   aber   es wird im heute nicht schmecken!!!!! Die Alternative! „Liebling,   ich   bin   wieder   da!   Hab’   dich   vermisst!   Wie   war   dein   Tag? Darf ich dir einen Kaffee machen?“ „Fünf   Gänge!   Er   kriegt   mindestens   5   Gänge   und   mit   der   „Night   of Love“   Suppe   fange   ich   an,   dann   „Cheese   of   Tenderness“,   „Chicken   of Love“   gefolgt   von   Moments   of   Romance   und   der   Nachtisch,   .....   dass bin ich! © Januar 2007 ________________________________________________________ Wie ein zarter, lieblicher Hauch glitt seine Hand über ihre Haut. Eine erotische Wärme versprühend, streichelte sie ihren Nacken und ein wohliger Schauer erfüllte  ihren Körper. Sie genoß es, leicht seufzend mit katzenhaftem schnurren. Ihre Gedanken glitten in leidenschaftliche Phantasien, spiegelten sich in zartem Rot auf ihren weichen Wagen und ihr lBewusstsein lag in einer samtigen Hängematte umhüllt von sonnenartiger Wärme. >Er hat den Abfall nicht weggebracht.< Ihr Unterbewusstsein stand offensichtlich neben der Hängematte! >Er will sich nur einschmeicheln, dich weich kochen.< “Er macht es gut!" >Er wird gewinnen.< “Egal." >Er macht mit dir was er will!< “Soll er!" >Du wirst es bereuen.< “Das ist Zukunft." >Beim letzten mal hast du es bereut< “Das ist Vergangenheit." >Und was ist es jetzt?< “Schön!" >Denk an den Abfall!< “Abfall ist schön." >Du bist verloren!< “Jjjaaaa!" >Mach Platz, ich will auch auf die Hängematte< “Verzieh dich, du störst!" Drei (3) Stunden später. >Schau dir die Küche an< “Nein" >Da ist Abfall auf dem Abfall< “Nein." >Der schimmelt schon!< „Nein!!!" “Machst   du   mir   ein   Brot?"    die   Stimme   neben   ihr   klang   müde,   doch fordernd. Ein Blick, ein seufzen. >ob er in den Abfall paßt?< © November 2006 ________________________________________________________ Er: “Schatz, machst du mir einen Kaffee?” „Ich bin eine viel beschäftigte Frau!“ „Mmmhhh.“ „Du zweifelst?“ „Nein, nein.“ „Glaubst du, dass ist nicht sinnvoll was ich tue?“ „Doch!“ „Du meinst wohl nur du arbeitest.“ „Nein, aber jetzt gerade.....“ Eigentlich hatte ich ja nur gefragt, ob es einen Kaffee gibt. „Hör   mal!   Du   sitzt   den   ganzen   Tag   vor   dem   Computer,   dann   kommst du heim und sitzt wieder vor dem Computer.“ „Es ist ein Terminprojekt und wenn es nicht rechtzeitig fertig wird...“ „Hah!    Ob    ich    rechtzeitig    fertig    werde,    interessiert    dich    überhaupt nicht.“ „Gut, womit?“ „Was, Womit?“ „Womit wirst du rechtzeitig fertig?“ Objekte    fliegen    nur    dann    schnurgerade    durch    die    Luft,    wenn    die Antriebsenergie   hoch   genug   ist   um   Luftwiderstand   und   Gravitation   zu überwinden.     Der     Lappen     der     auf     mich     zuflog     besaß     diese Antriebsenergie. Wenn   die   Wohnung   meinem   Auge   nach   sauber   erschien,   warum   putzte sie    dann    eigentlich?    Und    hätte    sie    nicht    auch    eine    Kaffeepause verdient?   Vielleicht   sogar   mit   einem   kleinen   Plausch,   über   meinen blöden   Chef.   Stattdessen   fliegt   ein   noch   blöderer   Lappen   auf   mich   zu. Eigentlich   sah   sie   doch   gar   nicht   so   genervt   aus,   als   ich   nach   Kaffee fragte. Leicht rechts versetzt traf die Mitte des Lappens die Nase. Aber fröhlich sah sie auch nicht aus, als sie heimkam. Die linke Seite des Lappens umfasste die rechte Wange. Vielleicht hätte ich den Kaffee machen sollen. Die   rechte   Spitze   des   Lappens,   schlug   peitschenartig   gegen   das   linke Auge. Ja! Ich hätte den Kaffee machen sollen!!!! Sie: Er   ist   schuld!   Er   ist   schuld,   dass   jetzt   der   Lappen   durch   die   Luft   fliegt. Geschieht im ganz recht. Den   ganzen   Tag   hacken   sie   schon   auf   mir   rum.   Frau   Meyer   dies,   Frau Meyer   das,   Kaffee   hier,   Kaffee   da.   Und,   ja!   Die   Fenster   waren   dreckig. Blöder   Sturm!   Dann   noch   Peter   mit   der   5   in   Mathe   und   jetzt   mein Göttergatte A, der mit nassen Schuhen durch den Flur stampft. Der   seinen   Aktenkoffer   im   Wohnzimmer   platziert,   seine   Socken   aufs Bett   wirft   und   den   Klodeckel   nur   zumacht,   wenn   er   den   Fuß   draufstellt, um sich die Nägel zu schneiden! Derselbe   Musterknabe   der   nur   noch   Augen   hat   für   alles   mögliche,   dass nicht so aussieht wie ich! Der Lappen ist noch viel zu harmlos! Iiiiyeiiih!! Aber gut getroffen.....! Ich glaub’ ich mach’ ihm jetzt nen Kaffee.... © Februar 2007 ________________________________________________________ „Hallo, wie geht’s?“ Ihre Stimme am Telefon klang wach und fröhlich. „Uhh,   es   geht   so.   Nur   die   vielen   Gespräche   mit   Frauen   sind   zuviel   für mein Gehirn...“ „Aber   nein.   Ihr   Männer   braucht   uns   Frauen   doch.“   Es   klang   zart   und schmeichelnd formuliert. „Ja, die Frauen schon. Aber nicht die Gespräche.....“ Irgendwie   gelingt   es   Männern,   selbst   dann   das   falsche   zu   sagen,   wenn man ihnen die Tür für das richtige bis zum Anschlag aufreißt! „Pflege!   Wir   Männer   brauchen   Pflege!   Zarte,   mitfühlende   Worte.   Eine grazile,   warme   Hand   auf   unserer   starken   Schulter.   Liebende   Blicke und;   .....einen   Kaffee.....,   die   Couch   unterm   Hintern,   das   Bier   in   der Hand und wer zum Teufel bringt mir die Pantoffeln!“ Ein   Ansatz!   Zumindest   bis   zu   dem   Semikolon   lag   der   Junge   doch   ganz richtig.   Dann   dieser   Rückfall!   Na   ja,   es   gibt   zwei   Möglichkeiten   mit einem Zustand umzugehen. Entweder   man   hofft   auf   Besserung   desselbigen,   oder   man   gewöhnt sich an ihn..... Was für die Verbesserung spricht: „Es wird besser.“ Was   für   die   Gewöhnung   spricht:   „Leichter,   unkomplizierter,   einfacher, schneller, müheloser, stabiler, ungefährlicher und .... Gnädiger!!!! © Februar 2007 ________________________________________________________ Er: „Willst Du nicht aufstehen." Die   Stimme   meiner   mich   liebenden   (so   hoffe   ich)   Frau   fährt   wie   ein Sägeblatt   in   das   kunstvolle   Gemälde   meiner   Phantasie.   Es   ist   Sonntag und selbst mein Chef hat heute frei. Ob   er   schon   wach   ist,   geweckt   von   seiner,   ihn   liebenden   Frau?   Und was   findet   die   eigentlich   an   ihm?   Bauch,   Glatze,   eher   klein,   ob   der irgendwann   einmal   gut   ausgesehen   hat?   Gut,   er   hat   Geld,   aber   das allein kann es doch nicht sein. Und was hat sie schon von ihm? Fast   ständig   in   der   Firma,   oder   auf   Seminaren,   kaum   mal   zu   Hause   der Kerl.   Kaum   zu   Hause.....,   Mmmmh,   ja,   ich   glaube   ich   weiß   jetzt,   was sie   an   ihm   schätzt.   Aber   wieso   muß   ich   ausgerechnet   an   meinem freien   Sonntag   an   meinen   Chef   denken?   Ach   ja,   das   Sägeblatt....   War das   eben   eigentlich   eine   Frage.   Und   wenn   nein,   was   erwartet   mich wenn ich aufstehe. Vielleicht will sie zum einkaufen fahren. ‘Die   Decke   müsste   mal   neu   gestrichen   werden.’    Hat   sie   neulich   erst gesagt.  Komisch,   eigentlich   sieht   die   Decke   doch   ganz   gut   aus.   Aber   nicht   zu vergleichen    mit    der    frechen    Frisur    die    sie    neuerdings    hat.    Echt gelungen.... “Es   ist   schon   spät!"    Etwas   eindringlicher   diesmal.   Mein   Schatz,   wenn es   spät   wäre,   wäre   es   draußen   dunkel   und   ich   wäre   hier,   wo   ich   bin, genau   richtig!   Ich   denke   es   nur,   vielleicht   hört   sie   es   dann   nicht.      Aber vielleicht   sollte   ich   doch   aufstehen,   bevor   aus   einem   sonnigen   Sonntag ein   verregneter,   mürrischer   Wochentag   wird,   den   man   nur   mit   dem Kauf   teurer   Blumen   (wofür   sind   die   eigentlich   gut???)   besänftigen kann. Sie: „Willst   Du   nicht   aufstehen,.?!"    Mmmhhhh,   10:00   Uhr   und   der   Kerl verknittert   immer   noch   die   Bettwäsche.   Gestern   erst   frisch   bezogen! Was macht der eigentlich, das ihn so müde macht. Er   könnte   ruhig   etwas   mehr   mit   mir   machen.   Bis   dem   mal   was   neues einfällt   könnte   ich   glatt   eine   Decke   streichen....   und   zwar   mit   seiner Zahnbürste. Wieso   sind   Kerle   eigentlich   so      Phantasielos?   Und   Augen,   wofür   hat   er Augen? Ich   glaube   die   sind   auch   zu,   wenn   er   sie   offen   hat.   Kein   Wort   zu meiner neuen Frisur. 120,--   Euro,   sag   ich   ihm   besser   mal   nicht.   Und   viel   anders   sehe   ich auch   nicht   aus.   Hätte   ich   gleich   selbst   die   Schere   nehmen   können.   Die Frau   von   seinem   Chef   hat's   da   gut.   Ich   glaube   die   hat   einen   eigenen Friseur.   Immer   Top   gestylt.   Aber   sonst.   Die   kriegt   doch   nicht   mal   ein Stück   Salami   auf   ne'   Semmel.   Was   will   sein   Chef   nur   mit   der.   Ein Vorzeigepüppchen   und   sonst   zu   nichts   zu   gebrauchen.   Außer   zum angeln,   jedenfalls   wenn   es   darum   geht   fette   Karpfen   an   den   Haken   zu kriegen,   die   dann   zum   Dukatenesel   mutieren,   bei   denen   man   nur   noch die Hand aufhalten muß, um die Scheine aufzufangen. Und   der   "Karpfen"   hat   nichts   anderes   im   Sinn,   als   noch   mehr   davon   zu produzieren,     während     mein     Scheich     da     oben     die     Bettwäsche eindampft.... "Es ist schon spät!"  Wenn der nicht bald mal aus dem Kahn kommt! ©Dezember 2006
Unterhaltung: Humor
Herbert Haß