Skitest Modelle 2015/16 Fischer Motive 80 (2015/16) Länge: 168 Der   Ski   überzeugt   mit   einem   angenehmen   Fahrgefühl.   Er   ist   Leichtgängig,   lässt   sich   fast   schon   allein   durchs   Denken   auf die Kante bringen und ist absolut Fehlerverzeihend. Der   Kantengriff   erlaubt   die   Beibehaltung   eines   gezogenen   Schwungs   auch   dann,   wenn   es   plötzlich   eisig   wird,   oder glatter, harter Kunstschnee griffigen Schnee unterbricht. Der Ski erlaubt hohe Geschwindigkeiten wirkt dabei aber nicht ganz so stabil wie der Motive 86. Für   mich   ist   der   Motive   80   einer   der   am   leichtesten   zu   fahrenden   All   Mountain   Ski   der   Saison   2015/16.   Er   ist   ein   Ski   bei dem   man   nach   einem   langen   Skitag   noch   ohne   Probleme   die   Treppen   hoch   kommt.   Ein   Cruiser,   den   man   aber   auch   mal sportlich um die Ecke stellen kann. Fischer Motive 86 (2015/16) Länge: 168 Fährt man den Ski direkt nach dem Ranger 98 hat man den Eindruck der Ski fährt von selbst. Man guckt in die Richtung in die man will und bleibt einfach drauf stehen. Der Ski vermittelt sofort ein sicheres Gefühl. Wobei der Kantenwechsel spielerisch erscheint. Wenn   man   einen   harmonischen   Ski   sucht,   der   so   ziemlich   alles   mitmacht   ist   der   Motive   86   keine   schlechte   Wahl.   Guter Kantengriff,   Drehfreudigkeit,   leichtgängige   Kantenwechsel,   sicheres   Gefühl   auch   bei   hohem   Tempo.   All   dies   macht   den Ski zu einem sehr guten Allrounder. Diesen Ski würde ich 3 – 5 cm unter Körperlänge wählen. Fischer Ranger 90 (2015/16) Länge: 172 Das   Fahrgefühl   ist   nahezu   identisch   zum   Ranger   98.   Mit   Ausnahme   des   Kantenwechsel.   Der   gelingt   hier   mühelos   und ohne   den   gefühlten   Widerstand,   den   der   98er   vermittelt.   Der   Ski   ist   leichtgängig,   vermittelt   Vertrauen   und   lässt   sich spielerisch bewegen. Dennoch   wirkt   der   Ranger   90   ebenso   wie   sein   großer   Bruder   im   Mittelteil   etwas   hart.   Und   dies   wird   speziell   bei unebener Piste umso fühlbarer, was bei höherem Tempo durchaus als unangenehm empfunden werden kann. Fischer Ranger 98 (2015/16) Länge: 180 Um   den   Ski   auf   die   Kante   zu   bringen   muß   man   es   wollen.   Das   heißt   nicht,   das   dies   Kraftaufwand   erfordert.   Nur   der Impuls   es   zu   tun   muß   intensiver   sein.   Der   Kantengriff   selbst   ist   so   gut,   das   auch   vereiste   Stellen   oder   Bockharter Kunstschnee keine Schwierigkeiten bereiten. Gegenüber dem Vorgänger Ranger 96 wirkt der Ski beim Kantenwechsel etwas schwerfälliger. Etwas,   an   das   man   sich   allerdings   relativ   leicht   gewöhnt.   Mit   etwas   Routine   lässt   sich   der   Ski   dann   auch   auf   der   Piste fast spielerisch bewegen. Er   ist   dabei   auch   Tempostabil   und   lässt   sich   aus   hohen   Geschwindigkeiten   abrupter   und   härter   abbremsen   als   man   nach dem ersten Testkilometer vermutet. Für mich würde ich den Ski zugunsten einer besseren Agilität in Körperlänge wählen. Head Monster 87 (2015/16) Länge: 168 Der Ski ist leicht. Deutlich leichter als man erwartet. Dafür ist er auch härter als man erwartet. Er   fühlt   sich   beim   losfahren   leicht   und   agil   an.   Und   beim   ersten   Schwung   ist   man   dann   etwas   überrascht   von   seiner harten Sportlichkeit. Er    ist    zwar    kein    Rauhbein,    aber    ganz    bestimmt    auch    kein    Cruiser.    Der    Ski    liebt    es    schnell.    Dabei    können    die Kantenwechsel abrupt und hart sein. Wobei er der Kante auch bedingungslos folgt. Bei hohem Tempo wirkt der Ski, wahrscheinlich aufgrund seiner Leichtigkeit, etwas unruhig. Ich würde ihn daher mindestens in Körperlänge oder etwas länger fahren. K2 Amp Rictor 90 (2014/15) Länge: 170 / 178 Für   mich   der   Allrounder   (2015/2016)   schlechthin.   Seine   wirklich   leicht   wirkende   Fahrbarkeit   vermittelt   auf   Anhieb   ein hohes   Vertrauen.   Leichte,   weich   wirkende   Kantenwechsel,   eine   hervorragende   Spurtreue   und   ein   tadelloser   Kantengriff, der   dabei   nie   zu   dominant   wirkt,   lassen   nicht   nur   entspanntes   Cruisen   zu,   sondern   verleiten   zu   sportlichem   Einsatz   mit schnellen   Richtungswechseln   und   zügigem   Tempo.   Mit   diesen   Eigenschaften   ist   für   mich   der   Rictor   90   der   Ski,   der   im Bereich All Mountain den Maßstab setzt, an dem sich auch die Ski der neuen Saison (2015/16)messen müssen. K2 Konic 85 (2015/16) Länge: 170 Der   Ski   erscheint   wie   eine   Mischung   aus   K2   Amp   80   /   Amp   90.   Er   ist   absolut   leichtgängig   und   Reaktionsfreudig. Vermittelt   auf   den   ersten   Metern   aber   nicht   ganz   das   Vertrauen,   das   die   beiden   Amps   auf   Anhieb   schaffen.   Die Kantenwechsel erfolgen leicht, weich und spielerisch. Bei schnellen größeren Radien erscheint der Talski jedoch etwas unruhig. Im   direkten   Vergleich   mit   dem   Amp   90   (2014/15)   erscheint   der   Amp   90      weiterhin   als   der   Ski   der   die   Meßlatte   legt.   Im Vergleich mit dem Fischer Motive 86 wirkt der Konic leichtgängiger und etwas spurtreuer. Salomon XDrive 80 Ti (2015/16) Länge: 170 Der   Ski   fühlt   sich   am   Fuß   leicht   und   spielerisch   an.   Und   dies   steht   in   deutlichem   Gegensatz   zum   Kantengriff.   Dieser   ist vorsichtig   ausgedrückt   recht   energisch.   Und   dies   macht   den   Ski   nicht   unbedingt   fehlerverzeihend.   Im   Gegenteil,   auf einen   unpräzisen   Kanteneinsatz   sollte   man   bei   dem   Ski   verzichten.   Hat   man   den   jedoch   im   Griff   kann   man   mit   dem XDrive   auch   mal   spaßeshalber   einen   Riesenslalom   in   Angriff   nehmen,   ohne   befürchten   zu   müssen   bei   der   ersten   glatten Stelle gleich aus der Bahn zu rutschen. Salomon Q85 85 (2015/16) Länge: 174 Um   es   gleich   vorweg   zu   nehmen,   auf   der   Piste   würde   ich   damit   nur   fahren,   wenn   da   ordentlich   ungewalzter   Tiefschnee drauf liegt. Fährt man ihn auf präparierter Piste hat man das Gefühl man ist auf Eiern unterwegs. Der Ski ist definitiv ein Spezialist und sollte da gefahren werden wo er hingehört. Fazit Bei   den   Ski   der   Saison   2015/16   tendiere   ich   zum   K2   Konic.   Im   direkten   Vergleich   mit   dem   Fischer   Motive   86   fühlt   sich der   K2   etwas   agiler   an.   Auch   hat   man   das   Gefühl   dass   wenn   der   Ski   unruhig   wird   man   ihn   etwas   leichter   wieder   unter Kontrolle bekommt. Ansonsten   boten   sowohl   der   Motive   86   als   auch   der   Ranger   90   eine   hervorragende   Performance   in   den   Bereichen Fahrbarkeit und Fahrgefühl. Der   Fischer   Motive   80   ist   zwar   etwas   agiler,   vermittelt   jedoch   nicht   ganz   das   Gefühl   von   Stabilität   und   Sicherheit,   wie der Motive 86. Der   Fischer   Ranger   98   ist   hinsichtlich   des   Kanteneinsatzes   etwas   gewöhnungsbedürftig.   Zudem   ist   er   deutlich   härter   als alle   anderen   Testski   und   damit   weniger   Leichtgängig.   Für   einen   Ski   mit   98mm   Mittelbreite   ist   er   aber   auf   der   Piste beeindruckend fahrbar. Für   den   Einsatz   auf   der   Piste   würde   ich,   im   Hinblick   auf   Kantenwechsel   und   Reaktionsfreudigkeit,   jedoch   den   Ranger   90 bevorzugen. Bei   der   Wahl   zwischen   dem   Ranger   90   und   dem   Head   Monster   im   Hinblick   auf   die   Fahrbarkeit   auf   präparierten   Pisten hätte   ich   Schwierigkeiten   mich   nach   nur   einmaligem   Testen   zu   entscheiden.   Letztlich   ist   es   eine   Frage   ob   man   relativ entspanntes Cruisen, oder deutlich härteres, sportliches Fahren bevorzugt. Allerdings kann ich sagen, dass ich dem Head Monster den Head Rev 90 (2014/15) vorziehen würde. Die   Frage   ob   Cruisen   oder   Sportlichkeit   stellt   sich   auch   in   Bezug   auf   den   Salomon   XDrive.   Der   Ski   ist   mit   Sicherheit   ein sehr   guter   All   Mountain   Ski.   Wer   jedoch   einen   Allrounder   sucht,   dem   könnte   der   Kantengriff   des   Ski   etwas   zu   kernig sein. Hier    ist    es    Geschmackssache.    Wer    einen    All    Mountain    mit    Spezialfähigkeit    sucht    ist    beim    Salomon    XDrive    gut aufgehoben.   Wer   einen   All   Mountain   sucht   der   eine   harmonische   Performance   in   allen   Bereichen   abliefert   kommt   am Fischer Motive nicht vorbei. Es sei jedoch erwähnt, dass es den XDrive auch ohne Titanium (Ti) gibt und dessen Kante etwas sanfter zubeißt. Erwähnenswert   ist   der   erlebte   Unterschied   zwischen   dem   Motive   80   /   163   (2013/14),   den   ich   seit   2   Jahre   fahre   und dem Motive 86 / 168 (2015/16). Nach    einer    Stunde    Fahrerlebnis    mit    dem    Motive    86    fühlte    sich    mein    eigener    Motive    80    an,    als    wäre    ich    mit Sommerreifen auf schneebedeckter Fahrbahn unterwegs.
All Mountain Ski der Saison 2016/2017 Datum: März 2015 Testort: Sillian Veranstalter: Gü-Sport Durch puren Zufall komme ich zum Ski testen. Und irgendwann merke ich, dass man daraus doch einen Testbericht machen könnte. Leider damals noch ohne Bilder.
Getestete Ski Fischer Motiv 80 Fischer Motiv 86 Fischer Ranger 90 Fischer Ranger 98 Head Monster 87 K2 Amp Rictor 90 K2 Konic 85 Salomon XDrive 80 Salomon Q85
Skifahren
Herbert Haß
Skitest Modelle 2015/16 Fischer Motive 80 (2015/16) Länge: 168 Der   Ski   überzeugt   mit   einem   angenehmen   Fahrgefühl.   Er   ist   Leichtgängig, lässt   sich   fast   schon   allein   durchs   Denken   auf   die   Kante   bringen   und   ist absolut Fehlerverzeihend. Der   Kantengriff   erlaubt   die   Beibehaltung   eines   gezogenen   Schwungs   auch dann,    wenn    es    plötzlich    eisig    wird,    oder    glatter,    harter    Kunstschnee griffigen Schnee unterbricht. Der   Ski   erlaubt   hohe   Geschwindigkeiten   wirkt   dabei   aber   nicht   ganz   so stabil wie der Motive 86. Für   mich   ist   der   Motive   80   einer   der   am   leichtesten   zu   fahrenden   All Mountain   Ski   der   Saison   2015/16.   Er   ist   ein   Ski   bei   dem   man   nach   einem langen   Skitag   noch   ohne   Probleme   die   Treppen   hoch   kommt.   Ein   Cruiser, den man aber auch mal sportlich um die Ecke stellen kann. Fischer Motive 86 (2015/16) Länge: 168 Fährt   man   den   Ski   direkt   nach   dem   Ranger   98   hat   man   den   Eindruck   der Ski fährt von selbst. Man guckt in die Richtung in die man will und bleibt einfach drauf stehen. Der   Ski   vermittelt   sofort   ein   sicheres   Gefühl.   Wobei   der   Kantenwechsel spielerisch erscheint. Wenn   man   einen   harmonischen   Ski   sucht,   der   so   ziemlich   alles   mitmacht ist     der     Motive     86     keine     schlechte     Wahl.     Guter     Kantengriff, Drehfreudigkeit,   leichtgängige   Kantenwechsel,   sicheres   Gefühl   auch   bei hohem Tempo. All dies macht den Ski zu einem sehr guten Allrounder. Diesen Ski würde ich 3 – 5 cm unter Körperlänge wählen. Fischer Ranger 90 (2015/16) Länge: 172 Das   Fahrgefühl   ist   nahezu   identisch   zum   Ranger   98.   Mit   Ausnahme   des Kantenwechsel.    Der    gelingt    hier    mühelos    und    ohne    den    gefühlten Widerstand,   den   der   98er   vermittelt.   Der   Ski   ist   leichtgängig,   vermittelt Vertrauen und lässt sich spielerisch bewegen. Dennoch   wirkt   der   Ranger   90   ebenso   wie   sein   großer   Bruder   im   Mittelteil etwas   hart.   Und   dies   wird   speziell   bei   unebener   Piste   umso   fühlbarer,   was bei höherem Tempo durchaus als unangenehm empfunden werden kann. Fischer Ranger 98 (2015/16) Länge: 180 Um   den   Ski   auf   die   Kante   zu   bringen   muß   man   es   wollen.   Das   heißt   nicht, das   dies   Kraftaufwand   erfordert.   Nur   der   Impuls   es   zu   tun   muß   intensiver sein.   Der   Kantengriff   selbst   ist   so   gut,   das   auch   vereiste   Stellen   oder Bockharter Kunstschnee keine Schwierigkeiten bereiten. Gegenüber   dem   Vorgänger   Ranger   96   wirkt   der   Ski   beim   Kantenwechsel etwas schwerfälliger. Etwas,    an    das    man    sich    allerdings    relativ    leicht    gewöhnt.    Mit    etwas Routine    lässt    sich    der    Ski    dann    auch    auf    der    Piste    fast    spielerisch bewegen. Er   ist   dabei   auch   Tempostabil   und   lässt   sich   aus   hohen   Geschwindigkeiten abrupter   und   härter   abbremsen   als   man   nach   dem   ersten   Testkilometer vermutet. Für    mich    würde    ich    den    Ski    zugunsten    einer    besseren    Agilität    in Körperlänge wählen. Head Monster 87 (2015/16) Länge: 168 Der   Ski   ist   leicht.   Deutlich   leichter   als   man   erwartet.   Dafür   ist   er   auch härter als man erwartet. Er   fühlt   sich   beim   losfahren   leicht   und   agil   an.   Und   beim   ersten   Schwung ist man dann etwas überrascht von seiner harten Sportlichkeit. Er   ist   zwar   kein   Rauhbein,   aber   ganz   bestimmt   auch   kein   Cruiser.   Der   Ski liebt   es   schnell.   Dabei   können   die   Kantenwechsel   abrupt   und   hart   sein. Wobei er der Kante auch bedingungslos folgt. Bei    hohem    Tempo    wirkt    der    Ski,    wahrscheinlich    aufgrund    seiner Leichtigkeit, etwas unruhig. Ich würde ihn daher mindestens in Körperlänge oder etwas länger fahren. K2 Amp Rictor 90 (2014/15) Länge: 170 / 178 Für    mich    der    Allrounder    schlechthin.    Seine    wirklich    leicht    wirkende Fahrbarkeit   vermittelt   auf   Anhieb   ein   hohes   Vertrauen.   Leichte,   weich wirkende     Kantenwechsel,     eine     hervorragende     Spurtreue     und     ein tadelloser   Kantengriff,   der   dabei   nie   zu   dominant   wirkt,   lassen   nicht   nur entspanntes   Cruisen   zu,   sondern   verleiten   zu   sportlichem   Einsatz   mit schnellen      Richtungswechseln      und      zügigem      Tempo.      Mit      diesen Eigenschaften   ist   für   mich   der   Rictor   90   der   Ski,   der   im   Bereich   All Mountain   den   Maßstab   setzt,   an   dem   sich   auch   die   Ski   der   neuen   Saison (2015/16)messen müssen. K2 Konic 85 (2015/16) Länge: 170 Der   Ski   erscheint   wie   eine   Mischung   aus   K2   Amp   80   /   Amp   90.   Er   ist absolut    leichtgängig    und    Reaktionsfreudig.    Vermittelt    auf    den    ersten Metern   aber   nicht   ganz   das   Vertrauen,   das   die   beiden   Amps   auf   Anhieb schaffen. Die Kantenwechsel erfolgen leicht, weich und spielerisch. Bei schnellen größeren Radien erscheint der Talski jedoch etwas unruhig. Im   direkten   Vergleich   mit   dem   Amp   90   (2014/15)   erscheint   der   Amp   90     weiterhin   als   der   Ski   der   die   Meßlatte   legt.   Im   Vergleich   mit   dem   Fischer Motive 86 wirkt der Konic leichtgängiger und etwas spurtreuer. Salomon XDrive 80 Ti (2015/16) Länge: 170 Der   Ski   fühlt   sich   am   Fuß   leicht   und   spielerisch   an.   Und   dies   steht   in deutlichem   Gegensatz   zum   Kantengriff.   Dieser   ist   vorsichtig   ausgedrückt recht      energisch.      Und      dies      macht      den      Ski      nicht      unbedingt fehlerverzeihend.   Im   Gegenteil,   auf   einen   unpräzisen   Kanteneinsatz   sollte man   bei   dem   Ski   verzichten.   Hat   man   den   jedoch   im   Griff   kann   man   mit dem    XDrive    auch    mal    spaßeshalber    einen    Riesenslalom    in    Angriff nehmen,   ohne   befürchten   zu   müssen   bei   der   ersten   glatten   Stelle   gleich aus der Bahn zu rutschen. Salomon Q85 85 (2015/16) Länge: 174 Um   es   gleich   vorweg   zu   nehmen,   auf   der   Piste   würde   ich   damit   nur fahren, wenn da ordentlich ungewalzter Tiefschnee drauf liegt. Fährt   man   ihn   auf   präparierter   Piste   hat   man   das   Gefühl   man   ist   auf   Eiern unterwegs. Der   Ski   ist   definitiv   ein   Spezialist   und   sollte   da   gefahren   werden   wo   er hingehört. Fazit Bei   den   Ski   der   Saison   2015/16   tendiere   ich   zum   K2   Konic.   Im   direkten Vergleich   mit   dem   Fischer   Motive   86   fühlt   sich   der   K2   etwas   agiler   an. Auch   hat   man   das   Gefühl   dass   wenn   der   Ski   unruhig   wird   man   ihn   etwas leichter wieder unter Kontrolle bekommt. Ansonsten   boten   sowohl   der   Motive   86   als   auch   der   Ranger   90   eine hervorragende Performance in den Bereichen Fahrbarkeit und Fahrgefühl. Der   Fischer   Motive   80   ist   zwar   etwas   agiler,   vermittelt   jedoch   nicht   ganz das Gefühl von Stabilität und Sicherheit, wie der Motive 86. Der    Fischer    Ranger    98    ist    hinsichtlich    des    Kanteneinsatzes    etwas gewöhnungsbedürftig.    Zudem    ist    er    deutlich    härter    als    alle    anderen Testski    und    damit    weniger    Leichtgängig.    Für    einen    Ski    mit    98mm Mittelbreite ist er aber auf der Piste beeindruckend fahrbar. Für   den   Einsatz   auf   der   Piste   würde   ich,   im   Hinblick   auf   Kantenwechsel und Reaktionsfreudigkeit, jedoch den Ranger 90 bevorzugen. Bei   der   Wahl   zwischen   dem   Ranger   90   und   dem   Head   Monster   im   Hinblick auf   die   Fahrbarkeit   auf   präparierten   Pisten   hätte   ich   Schwierigkeiten   mich nach   nur   einmaligem   Testen   zu   entscheiden.   Letztlich   ist   es   eine   Frage   ob man    relativ    entspanntes    Cruisen,    oder    deutlich    härteres,    sportliches Fahren bevorzugt. Allerdings   kann   ich   sagen,   dass   ich   dem   Head   Monster   den   Head   Rev   90 (2014/15) vorziehen würde. Die   Frage   ob   Cruisen   oder   Sportlichkeit   stellt   sich   auch   in   Bezug   auf   den Salomon   XDrive.   Der   Ski   ist   mit   Sicherheit   ein   sehr   guter   All   Mountain Ski.   Wer   jedoch   einen   Allrounder   sucht,   dem   könnte   der   Kantengriff   des Ski etwas zu kernig sein. Hier   ist   es   Geschmackssache.   Wer   einen   All   Mountain   mit   Spezialfähigkeit sucht   ist   beim   Salomon   XDrive   gut   aufgehoben.   Wer   einen   All   Mountain sucht    der    eine    harmonische    Performance    in    allen    Bereichen    abliefert kommt am Fischer Motive nicht vorbei. Es   sei   jedoch   erwähnt,   dass   es   den   XDrive   auch   ohne   Titanium   (Ti)   gibt und dessen Kante etwas sanfter zubeißt. Erwähnenswert   ist   der   erlebte   Unterschied   zwischen   dem   Motive   80   /   163 (2013/14),    den    ich    seit    2    Jahre    fahre    und    dem    Motive    86    /    168 (2015/16). Nach   einer   Stunde   Fahrerlebnis   mit   dem   Motive   86   fühlte   sich   mein eigener     Motive     80     an,     als     wäre     ich     mit     Sommerreifen     auf schneebedeckter Fahrbahn unterwegs.
All Mountain Ski der Saison 2016/2017 Datum: März 2015 Testort: Sillian Veranstalter: Gü-Sport Durch   puren   Zufall   komme   ich   zum   Ski testen. Und   irgendwann   merke   ich,   dass   man daraus doch einen Testbericht machen könnte. Leider damals noch ohne Bilder.
Getestete Ski Fischer Motiv 80 Fischer Motiv 86 Fischer Ranger 90 Fischer Ranger 98 Head Monster 87 K2 Amp Rictor 90 K2 Konic 85 Salomon XDrive 80 Salomon Q85
Sport: Skitest
Herbert Haß