All Mountain Ski der Saison 2016/2017 Datum: 15/16.03.2016 Testort: Sillian Veranstalter: Gü-Sport Schneebedingungen:   Fester,   trockener   Naturschnee.   Sehr griffig. Die   Frage   nach   der   Schwierigkeit   einer   Piste   lässt   sich nicht    einfach    in    Blau,    Rot,    Schwarz,    ausgehend    von Steilheit,     Enge     und     Kurvenschärfe     unterteilen.     Weit wichtiger sind die Schneebedingungen. Auf   eisiger   Piste,   oder   harten,   glatten   Kunstschnee   kann eine    blaue    Piste    zu    einer    gefühlten    schwarzen    Piste werden.       Während       eine       Schwarze       bei       besten Schneeverhältnissen     zu     einer     Roten     oder     knackigen Blauen wird. Die   Frage   nach   den   Fahreigenschaften   eines   Ski   betrifft dies   in   ähnlicher   Weise.   So   kann   ein   Ski,   der   bei   guten Schneeverhältnissen   noch   beste   Eigenschaften   zeigt,   bei Eis oder Sulz zu einem schwer fahrbarem Gerät werden. Daher   ist   es   wichtig   bei   Tests   immer   anzugeben   unter welchen Bedingungen der Test stattfand.
Atomic Vantage 83cti,   Länge: 175, Maße: 125/83/111 Der   Atomic   ist   ein   Ski   der   nach   einer   vorlastigen   Fahrweise   fragt.   Denn   nimmt   man   den   Druck   von   der   Schaufel   kann das Heck schon mal bissig werden. Im Tiefschnee liegt die Sache anders, da kann der Ski   problemlos   neutral   und   sogar   leicht   hecklastig   gefahren   werden.   Also   genau   das,   was   er   auf   der   Piste   nicht   so   sehr mag. Fast könnte man sagen, das er auf der Piste ein Auto mit Vorderradantrieb ist und im Gelände ein Allradler. ______________________________________________________________________________________________ Elan Amphibio 84,   Länge: 170, Maße: 131/84/112 Macht   alles,   kann   alles.   Und,   ganz   im   Vertrauen,   auch   dann   wenn   man   den   Ski   falsch   herum   angelegt   hat.   Wie   das geht?   Nun,   der   Elan   ist   konstruktionsbedingt   für   rechts   und   links   ausgelegt.   Der   rechte   Ski   gehört   also   auch   an   den rechten   Fuß.   Auf   den   ersten   600   Metern   war   es   richtig.   Auf   den   nächsten   2000   Metern   hat   sich   irgendwie   der   Linke Ski   an   den   rechten   Fuß   gemogelt.   Tja,   und   trotzdem   war   der   Ski   auf   der   Piste   mühelos,   stabil   und   sicher   zu   fahren. Zudem   zeigte   er   im   Tiefschnee   ein   sehr   gutes   Fahrverhalten   und   insbesondere   eine   hervorragende   Lenkbarkeit.   Auf der   zweiten   Testfahrt   war   der   rechte   Ski   dann   auch   wieder   am   rechten   Fuß.   Und   wieder   war   die   Performance   auch   im Tiefschnee tadellos. Und auf der Piste noch etwas besser auf der Kante. ______________________________________________________________________________________________ Fischer Pro MTN 80,   Länge: 173, Maße: 125/81/111 Der   Pro   MTN   80   ist   der   Nachfolger   des   Motive   80.   Auf   den   ersten   Blick   fällt   auf,   dass   er   einen   wesentlichen   höheren Aufbau hat. Dieser sorgt für eine Versteifung gegen seitliche Verwindung. Das Prinzip ähnelt dem von den Ranger Modellen der Saison 2015/16. Im   Vergleich   mit   dem   Motive   wirkt   der   Ski   dadurch   etwas   zäh   und   hart.   Das   verpasst   ihm   den   Charakter   einer sportlichen,   straff   abgestimmten   Fahrmaschine.   Der   Ski   freut   sich   über   eine   aktive   Fahrweise.   Näheres   hierzu   siehe Fischer Pro MTN 86 Ti. ______________________________________________________________________________________________ Fischer Pro MTN 86 Ti,   Länge: 175, Maße: 126/86/116 Der Pro MTN 86 wirkt im direkten Vergleich mit dem Pro MTN 80 deutlich gutmütiger und lässt sich auch    weicher    auf    die    Kante    bringen.    Ob    das    an    der    breiteren    Mittelsektion    oder    am    Titan    liegt,    darüber    kann    man spekulieren.   Der   Ski   zeigt   ein   stabiles   Fahrverhalten,   freut   sich   aber,   wie   sein   kleinerer   Bruder,   über   eine   aktive Fahrweise.   Hierbei   sollte   man   einmal   probieren   bei   der   Kurveneinleitung   Druck   auf   den   Vorderski   zu   geben,   am Scheitelpunkt   zu   entlasten   und   zum   Kurvenausgang   das   Heck   zu   belasten.   Der   Ski   quittiert   es   mit   einer   angenehmen Rückmeldung. ______________________________________________________________________________________________ Head Monster 88,   Länge: 170, Maße: 132/87/113 Im   Vergleich   zum   Vorjahresmodell   erscheint   die   Kante   nicht   mehr   ganz   so   bissig,   was   sich   positiv   auf   das   Fahrgefühl auswirkt. Der Ski wirkt sehr leicht und lässt sich prinzipiell spielerisch fahren. Nimmt   man   jedoch   Druck   von   einem   Ski,   neigt   dieser   zur   Unruhe.   Zudem   schreit   das   Monster   danach   Vorlastig gefahren   zu   werden.   Rücklage   mag   er   überhaupt   nicht   und   verzeiht   diese   im   Ernstfall   auch   nicht.   Der   Ski   fordert   den Spezialisten, jemanden der ihn mag und zu fahren weiß. ______________________________________________________________________________________________ K2 Konic 80 Ti,   Länge: 177, Maße: 121/80/109 Im   Vergleich   zum   Modell   der   Saison   2015/16   wirkt   der   Ski   ausgewogener.   Er   zeigt   ein   hervorragendes   Fahrverhalten, liegt   stabil   in   langen   Radien   und   ermöglicht   einen   weichen   Kantenwechsel.   Auch   schnelle,   kurze   Schwünge   sind   kein Problem. Der Ski ist Gutmütig und vermittelt auf Anhieb viel Vertrauen. ______________________________________________________________________________________________ K2 Konic 88 Ti,   Länge: 177, Maße: 126/85/114 Rot   oder   grün,   auf   diese   Wahl   lässt   sich   die   Frage   ob   man   den   Konic   80Ti   oder   den   88Ti   nehmen   soll   reduzieren.   Denn die   Unterschiede   im   Fahrverhalten   bewegen   sich   in   Nuancen.   Der   88Ti   ist   vielleicht   noch   etwas   komfortabler.   Der Unterschied   auf   der   Piste   ist   kaum   spürbar.   Auch   im   Gelände   ist   es   nicht   dramatisch.   Sagen   wir,   je   schwerer   der Fahrer ist, desto eher kommt im Hinblick auf Tiefschnee der 88Ti in Frage. Wo   ich   2015   noch   den   K2   AMP   Rictor   90,   den   ich   derzeit   fahre,   dem   Konic   noch   vorzog,   würde   ich   heute   den   88Ti   dem Rictor vorziehen. Einfach weil er noch einen Tick angenehmer und einen Tick stabiler ist. ______________________________________________________________________________________________ K2 Pinnacle 88,   Länge: 177, Maße: 128/88/110 Eigentlich   wollte   ich   ihn   in   der   All   Mountain   Kategorie   gar   nicht   testen.   Dann   wollte   ich   ihn   nicht   mehr   hergeben.   Das Ding   ist   fast   schon   unverschämt   einfach   zu   fahren.   Egal,   was   man   mit   ihm   und   auf   ihm   macht,   der   Pinnacle   macht   es mit.   Ohne   Murren,   ohne   Zucken.   Enge   Radien?   Machen   ihm   Spaß.   Lange   Radien?   Stabil   wie   auf   Schienen.   Tempo? Findet er toll. Tiefschnee? Nichts wie rein. ______________________________________________________________________________________________ K2 Pinnacle 95,   Länge: 177, Maße: 132/95/115 Neugier! Nachdem ich den Pinnacle 88 gefahren bin, war es blanke Neugier, darauf was der 95er drauf hat. Kurz   gesagt,   er   fährt   sich   wie   der   88er,   bietet   jedoch   noch   eine   spaßige   Erweiterung.   Denn   man   kann   während   der   Fahrt spielerisch   von   einem   Fuß   zum   anderen   wechseln.   Was   bedeutet,   dass   man   primär   auf   dem   rechten   oder   linken   Fuß   fährt, ohne   einen   Ski   dabei   anzuheben.   Dies   gelingt   so   spielerisch,   dass   man   das   Gefühl   hat   dabei   Zeitung   lesen   zu   können. Wenn man irgendwann man einen Ski mit Autopilot erfindet, könnte der Pinnacle 95 sein Vorgänger gewesen sein… ______________________________________________________________________________________________ K2 Poacher,   Länge: 184, Maße: 124/96/118 Eigentlich   ist   der   Poacher   ein   Freerider,   der   sich   aber   auch   wie   ein   All   Mountain   bewegen   lässt.   Er   ist   wirklich   leicht   zu fahren   und   zeigt   auf   griffigem   Schnee   ein   ebenso   griffiges   Fahrverhalten.   Schnelle   Kantenwechsel   sind   dabei   ebenfalls kein   Problem.   Auch   kann   man   ihn   sehr   weich   von   einer   zur   anderen   Kante   rollen   lassen.   Im   Tiefschnee   kommt   er   auch mit   einer   Mischung   zwischen   pulvrigem   Neuschnee   und   hartem   Altschnee   gut   zurecht.   Und   auch   bei   hohem   Tempo   ist er stabil, leicht beherrschbar und vermittelt viel Vertrauen. ______________________________________________________________________________________________ Völkl 86RT,   Länge: 172, Maße: 132/86/114 Der   Völkl   ist   ein   gutmütiger   Allrounder,   der   sich   gut   kontrollieren   lässt   und   präzise   reagiert.   Trotz   seiner   Härte,   die man   deutlich   fühlt,   kann   man   in   leicht   und   weich   fahren.   Im   Tiefschnee   fällt   die   Härte   weit   weniger   auf,   als   auf   der Piste. Auch die Steuerung im Tiefschnee gelingt leicht und präzise. ______________________________________________________________________________________________
Getestete Ski Atomic Vantage 83cti Elan Amphibio 84 Fischer Pro MTN 80 Fischer Pro MTN 86Ti Head Monster 88 K2 Konic 80 Ti K2 Konic 88 Ti K2 Pinnacle 88 K2 Pinnacle 95 K2 Poacher Völkl 86RT
Fazit: K2   und   Elan   haben   offensichtlich   ein   Händchen   für   gute   All   Mountain   Ski.   Und   spontan   gefragt   wüsste   ich   nicht zwischen dem Amphibio 84, dem Konic 88 Ti und den beiden Pinnacles zu wählen. Wertung: Platzierungen zu vergeben, das wird den Ski nicht wirklich gerecht. Daher ordne ich sie in Kategorien.
Meine Favoriten Elan Amphibio 84 K2 Konic 88 Ti K2 Pinnacle 88 K2 Pinnacle 95
Die Allrounder Erlauben unterschiedliche Fahrweisen Elan Amphibio 84 Fischer Pro MTN 86 Ti K2 Konic 80 Ti K2 Konic 88 Ti K2 Pinnacle 88 K2 Pinnacle 95 K2 Poacher Völkl 86 RT
Die Spezialisten Erfordern bestimmte Fahrweisen Atomic Vantage 83cti Fischer Pro MTN 80 Head Monster 88
Skifahren
Herbert Haß
All Mountain Ski der Saison 2016/2017 Datum: 15/16.03.2016 Testort: Sillian Veranstalter: Gü-Sport Schneebedingungen:   Fester,   trockener Naturschnee. Sehr griffig. Die   Frage   nach   der   Schwierigkeit   einer Piste   lässt   sich   nicht   einfach   in   Blau, Rot,   Schwarz,   ausgehend   von   Steilheit, Enge    und    Kurvenschärfe    unterteilen. Weit           wichtiger           sind           die Schneebedingungen. Auf   eisiger   Piste,   oder   harten,   glatten Kunstschnee   kann   eine   blaue   Piste   zu einer      gefühlten      schwarzen      Piste werden.    Während    eine    Schwarze    bei besten    Schneeverhältnissen    zu    einer Roten oder knackigen Blauen wird. Die   Frage   nach   den   Fahreigenschaften eines    Ski    betrifft    dies    in    ähnlicher Weise.   So   kann   ein   Ski,   der   bei   guten Schneeverhältnissen        noch        beste Eigenschaften   zeigt,   bei   Eis   oder   Sulz zu     einem     schwer     fahrbarem     Gerät werden. Daher   ist   es   wichtig   bei   Tests   immer anzugeben   unter   welchen   Bedingungen der Test stattfand.
Getestete Ski Atomic Vantage 83cti Elan Amphibio 84 Fischer Pro MTN 80 Fischer Pro MTN 86Ti Head Monster 88 K2 Konic 80 Ti K2 Konic 88 Ti K2 Pinnacle 88 K2 Pinnacle 95 K2 Poacher Völkl 86RT
Fazit: K2   und   Elan   haben   offensichtlich   ein   Händchen   für   gute   All   Mountain Ski.   Und   spontan   gefragt   wüsste   ich   nicht   zwischen   dem   Amphibio   84, dem Konic 88 Ti und den beiden Pinnacles zu wählen. Wertung Platzierungen zu vergeben, das wird den Ski nicht wirklich gerecht. Daher ordne ich sie in Kategorien.
Meine Favoriten Elan Amphibio 84 K2 Konic 88 Ti K2 Pinnacle 88 K2 Pinnacle 95
Die Allrounder Erlauben unterschiedliche Fahrweisen Elan Amphibio 84 Fischer Pro MTN 86 Ti K2 Konic 80 Ti K2 Konic 88 Ti K2 Pinnacle 88 K2 Pinnacle 95 K2 Poacher Völkl 86 RT
Die Spezialisten Erfordern bestimmte Fahrweisen Atomic Vantage 83cti Fischer Pro MTN 80 Head Monster 88
Atomic Vantage 83cti,   Länge: 175, Maße: 125/83/111 Der   Atomic   ist   ein   Ski   der   nach   einer   vorlastigen   Fahrweise   fragt.   Denn nimmt   man   den   Druck   von   der   Schaufel   kann   das   Heck   schon   mal   bissig werden. Im Tiefschnee liegt die Sache anders, da kann der Ski   problemlos   neutral   und   sogar   leicht   hecklastig   gefahren   werden.   Also genau   das,   was   er   auf   der   Piste   nicht   so   sehr   mag.   Fast   könnte   man sagen,   das   er   auf   der   Piste   ein   Auto   mit   Vorderradantrieb   ist   und   im Gelände ein Allradler. __________________________________________________________ Elan Amphibio 84,   Länge: 170, Maße: 131/84/112 Macht   alles,   kann   alles.   Und,   ganz   im   Vertrauen,   auch   dann   wenn   man den   Ski   falsch   herum   angelegt   hat.   Wie   das   geht?   Nun,   der   Elan   ist konstruktionsbedingt    für    rechts    und    links    ausgelegt.    Der    rechte    Ski gehört   also   auch   an   den   rechten   Fuß.   Auf   den   ersten   600   Metern   war   es richtig.   Auf   den   nächsten   2000   Metern   hat   sich   irgendwie   der   Linke   Ski an   den   rechten   Fuß   gemogelt.   Tja,   und   trotzdem   war   der   Ski   auf   der Piste    mühelos,    stabil    und    sicher    zu    fahren.    Zudem    zeigte    er    im Tiefschnee     ein     sehr     gutes     Fahrverhalten     und     insbesondere     eine hervorragende   Lenkbarkeit.   Auf   der   zweiten   Testfahrt   war   der   rechte   Ski dann   auch   wieder   am   rechten   Fuß.   Und   wieder   war   die   Performance   auch im   Tiefschnee   tadellos.   Und   auf   der   Piste   noch   etwas   besser   auf   der Kante. __________________________________________________________ Fischer Pro MTN 80,   Länge: 173, Maße: 125/81/111 Der   Pro   MTN   80   ist   der   Nachfolger   des   Motive   80.   Auf   den   ersten   Blick fällt   auf,   dass   er   einen   wesentlichen   höheren   Aufbau   hat.   Dieser   sorgt   für eine Versteifung gegen seitliche Verwindung. Das Prinzip ähnelt dem von den Ranger Modellen der Saison 2015/16. Im   Vergleich   mit   dem   Motive   wirkt   der   Ski   dadurch   etwas   zäh   und   hart. Das   verpasst   ihm   den   Charakter   einer   sportlichen,   straff   abgestimmten Fahrmaschine.   Der   Ski   freut   sich   über   eine   aktive   Fahrweise.   Näheres hierzu siehe Fischer Pro MTN 86 Ti. __________________________________________________________ Fischer Pro MTN 86 Ti,   Länge: 175, Maße: 126/86/116 Der   Pro   MTN   86   wirkt   im   direkten   Vergleich   mit   dem   Pro   MTN   80   deutlich gutmütiger und lässt sich auch   weicher   auf   die   Kante   bringen.   Ob   das   an   der   breiteren   Mittelsektion oder   am Titan   liegt,   darüber   kann   man   spekulieren.   Der   Ski   zeigt   ein   stabiles Fahrverhalten,   freut   sich   aber,   wie   sein   kleinerer   Bruder,   über   eine   aktive Fahrweise.   Hierbei   sollte   man   einmal   probieren   bei   der   Kurveneinleitung Druck   auf   den   Vorderski   zu   geben,   am   Scheitelpunkt   zu   entlasten   und zum   Kurvenausgang   das   Heck   zu   belasten.   Der   Ski   quittiert   es   mit   einer angenehmen Rückmeldung. __________________________________________________________ Head Monster 88,   Länge: 170, Maße: 132/87/113 Im   Vergleich   zum   Vorjahresmodell   erscheint   die   Kante   nicht   mehr   ganz so   bissig,   was   sich   positiv   auf   das   Fahrgefühl   auswirkt.   Der   Ski   wirkt   sehr leicht und lässt sich prinzipiell spielerisch fahren. Nimmt   man   jedoch   Druck   von   einem   Ski,   neigt   dieser   zur   Unruhe.   Zudem schreit   das   Monster   danach   Vorlastig   gefahren   zu   werden.   Rücklage   mag er   überhaupt   nicht   und   verzeiht   diese   im   Ernstfall   auch   nicht.   Der   Ski fordert den Spezialisten, jemanden der ihn mag und zu fahren weiß. __________________________________________________________ K2 Konic 80 Ti,   Länge: 177, Maße: 121/80/109 Im     Vergleich     zum     Modell     der     Saison     2015/16     wirkt     der     Ski ausgewogener.   Er   zeigt   ein   hervorragendes   Fahrverhalten,   liegt   stabil   in langen    Radien    und    ermöglicht    einen    weichen    Kantenwechsel.    Auch schnelle,   kurze   Schwünge   sind   kein   Problem.   Der   Ski   ist   Gutmütig   und vermittelt auf Anhieb viel Vertrauen. __________________________________________________________ K2 Konic 88 Ti,   Länge: 177, Maße: 126/85/114 Rot   oder   grün,   auf   diese   Wahl   lässt   sich   die   Frage   ob   man   den   Konic   80Ti oder    den    88Ti    nehmen    soll    reduzieren.    Denn    die    Unterschiede    im Fahrverhalten   bewegen   sich   in   Nuancen.   Der   88Ti   ist   vielleicht   noch etwas   komfortabler.   Der   Unterschied   auf   der   Piste   ist   kaum   spürbar.   Auch im   Gelände   ist   es   nicht   dramatisch.   Sagen   wir,   je   schwerer   der   Fahrer   ist, desto eher kommt im Hinblick auf Tiefschnee der 88Ti in Frage. Wo   ich   2015   noch   den   K2   AMP   Rictor   90,   den   ich   derzeit   fahre,   dem Konic   noch   vorzog,   würde   ich   heute   den   88Ti   dem   Rictor   vorziehen. Einfach weil er noch einen Tick angenehmer und einen Tick stabiler ist. __________________________________________________________ K2 Pinnacle 88,   Länge: 177, Maße: 128/88/110 Eigentlich   wollte   ich   ihn   in   der   All   Mountain   Kategorie   gar   nicht   testen. Dann    wollte    ich    ihn    nicht    mehr    hergeben.    Das    Ding    ist    fast    schon unverschämt   einfach   zu   fahren.   Egal,   was   man   mit   ihm   und   auf   ihm macht,   der   Pinnacle   macht   es   mit.   Ohne   Murren,   ohne   Zucken.   Enge Radien?    Machen    ihm    Spaß.    Lange    Radien?    Stabil    wie    auf    Schienen. Tempo? Findet er toll. Tiefschnee? Nichts wie rein. __________________________________________________________ K2 Pinnacle 95,   Länge: 177, Maße: 132/95/115 Neugier!   Nachdem   ich   den   Pinnacle   88   gefahren   bin,   war   es   blanke Neugier, darauf was der 95er drauf hat. Kurz   gesagt,   er   fährt   sich   wie   der   88er,   bietet   jedoch   noch   eine   spaßige Erweiterung.   Denn   man   kann   während   der   Fahrt   spielerisch   von   einem   Fuß zum   anderen   wechseln.   Was   bedeutet,   dass   man   primär   auf   dem   rechten oder   linken   Fuß   fährt,   ohne   einen   Ski   dabei   anzuheben.   Dies   gelingt   so spielerisch,   dass   man   das   Gefühl   hat   dabei   Zeitung   lesen   zu   können.   Wenn man   irgendwann   man   einen   Ski   mit   Autopilot   erfindet,   könnte   der   Pinnacle 95 sein Vorgänger gewesen sein… __________________________________________________________ K2 Poacher,   Länge: 184, Maße: 124/96/118 Eigentlich   ist   der   Poacher   ein   Freerider,   der   sich   aber   auch   wie   ein   All Mountain   bewegen   lässt.   Er   ist   wirklich   leicht   zu   fahren   und   zeigt   auf griffigem      Schnee      ein      ebenso      griffiges      Fahrverhalten.      Schnelle Kantenwechsel   sind   dabei   ebenfalls   kein   Problem.   Auch   kann   man   ihn sehr   weich   von   einer   zur   anderen   Kante   rollen   lassen.   Im   Tiefschnee kommt   er   auch   mit   einer   Mischung   zwischen   pulvrigem   Neuschnee   und hartem   Altschnee   gut   zurecht.   Und   auch   bei   hohem   Tempo   ist   er   stabil, leicht beherrschbar und vermittelt viel Vertrauen. __________________________________________________________ Völkl 86RT,   Länge: 172, Maße: 132/86/114 Der   Völkl   ist   ein   gutmütiger   Allrounder,   der   sich   gut   kontrollieren   lässt und   präzise   reagiert.   Trotz   seiner   Härte,   die   man   deutlich   fühlt,   kann man    in    leicht    und    weich    fahren.    Im    Tiefschnee    fällt    die    Härte    weit weniger   auf,   als   auf   der   Piste.   Auch   die   Steuerung   im   Tiefschnee   gelingt leicht und präzise. __________________________________________________________
Sport: Skitest
Herbert Haß