Auto Nichts hat die Freiheit der Menschen stärker beeinflusst als der motorisierte Individualverkehr. Wo   früher   Reisen   von   40   Kilometer   Distanz   eine   Tagesreise   war,   sind   40   Kilometer   heute   eine Angelegenheit von weniger als einer Stunde. Auf   der   Negativseite   steht   die   Umweltbelastung.   Und   die   kommt   nicht   nur   als   Abgase   aus   dem Auspuff.   Reifenabrieb,   Bremsstaub   und   letztlich   auch   die   Schadstoffe,   die   bei   Produktion   und späterer Entsorgung der Autos entstehen, dürfen hier nicht vergessen werden. In   Deutschland   hat,   statistisch   betrachtet,   jeder   vierte   Erwachsene   ein   Auto.   In   vielen   Regionen der   Welt   ist   die   Verbreitungsdichte   der   Autos   deutlich   geringer.   Was   so   aber   nicht   bleiben   wird.   Mit wachsendem   Wohlstand   wächst   auch   der   Bedarf   an   Autos   und   Ressourcen,   wie   seltene   Erden,   die auf der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die Folge sind zunehmender Raubbau bei steigender Schadstoffbelastung. Will    man    der    Erde    etwas    Gutes    tun,    muss    sich    das    Auto    ändern.    Es    muss    deutlich umweltfreundlicher    werden.    Und    der    erste    Weg    in    diese    Richtung    ist    die    Abschaffung    des Verbrennungsmotors. Ob   der   Elektromotor   das   Umweltproblem   wirklich   lösen   oder   nur   verringern   wird,   wird   sich   zeigen müssen. In   jedem   Fall   wird   es   der Atmosphäre   gut   tun,   wenn   es   einige   100   Millionen Auspuffrohre   weniger   geben wird. Zwei Dinge werden das Autofahren der Zukunft wesentlich verändern. Das erste ist die Nutzung alternativer Antriebskonzepte (Elektro / Wasserstoff) Das zweite ist das autonome Fahren, also der Einsatz von vollständig autonom agierenden Autopiloten.
Herbert Haß
Auto
Auto Nichts    hat    die    Freiheit    der    Menschen    stärker    beeinflusst    als    der motorisierte Individualverkehr. Wo   früher   Reisen   von   40   Kilometer   Distanz   eine   Tagesreise   war,   sind   40 Kilometer heute eine Angelegenheit von weniger als einer Stunde. Auf   der   Negativseite   steht   die   Umweltbelastung.   Und   die   kommt   nicht nur   als   Abgase   aus   dem   Auspuff.   Reifenabrieb,   Bremsstaub   und   letztlich auch   die   Schadstoffe,   die   bei   Produktion   und   späterer   Entsorgung   der Autos entstehen, dürfen hier nicht vergessen werden. In   Deutschland   hat,   statistisch   betrachtet,   jeder   vierte   Erwachsene   ein Auto.   In   vielen   Regionen   der   Welt   ist   die   Verbreitungsdichte   der   Autos deutlich    geringer.    Was    so    aber    nicht    bleiben    wird.    Mit    wachsendem Wohlstand    wächst    auch    der    Bedarf    an    Autos    und    Ressourcen,    wie seltene Erden, die auf der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die       Folge       sind       zunehmender       Raubbau       bei       steigender Schadstoffbelastung. Will   man   der   Erde   etwas   Gutes   tun,   muss   sich   das   Auto   ändern.   Es   muss deutlich    umweltfreundlicher    werden.    Und    der    erste    Weg    in    diese Richtung ist die Abschaffung des Verbrennungsmotors. Ob   der   Elektromotor   das   Umweltproblem   wirklich   lösen   oder   nur   verringern wird, wird sich zeigen müssen. In   jedem   Fall   wird   es   der Atmosphäre   gut   tun,   wenn   es   einige   100   Millionen Auspuffrohre weniger geben wird. Zwei Dinge werden das Autofahren der Zukunft wesentlich verändern. Das     erste     ist     die     Nutzung     alternativer     Antriebskonzepte     (Elektro     / Wasserstoff) Das    zweite    ist    das    autonome    Fahren,    also    der    Einsatz    von    vollständig autonom agierenden Autopiloten.
Wissenschaft: Auto
Herbert Haß