Als    Esoterik    könnten    man    das    Bestreben    nach    Wissen    um    etwas,    dass    mit    den    derzeitigen Möglichkeiten   der   Wissenschaft   nicht   erfaßbar   ist,   bezeichnen.   Grundsätzlich   gehören   hierzu   auch sämtliche paranormale Phänomene. Als   paranormal   wird   dabei   das   Übersinnliche   bezeichnet.   Und   dies   kann   schlicht   alles   sein,   was   mit normalen   Sinnen   und   Verstand   nicht   erklärbar   ist.   Es   gibt   dabei   viele   dokumentierte   Fälle   von paranormalen Vorfällen. Allerdings    würden    viele    dieser    Fälle    einer    genauen    Wissenschaftlichen    Überprüfung    nicht standhalten. Zu   zahlreich   und   mitunter   auch   zu   Unbekannt   sind   die   potentiellen   physikalischen   Möglichkeiten, die Vorgänge beinhalten können, die man als Mensch als Übersinnlich betrachten würde. Allerdings    gibt    es    durchaus    paranormale    Phänomene    die    real    sind.    Meist    sind    dies    jedoch empirische   Erfahrungen   von   Menschen,   die   meßtechnisch   jedoch   nicht   nachprüfbar   sind.   Glaubhaft sind   sie   in   jedem   Fall   demjenigen,   der   selbst   paranormale   Erfahrungen   ähnlicher   Natur   gemacht hat. Telepathie   ist   wohl   das   bekannteste   paranormale   Phänomen.   Das   so   genannte   Gedanken   lesen   ist jedoch   nicht   unumstritten.   Tatsächlich   ist   es   kaum   möglich   die   genauen   Gedanken   eines   Menschen telepathisch   erfassen   zu   können.   Eher   gelingt   dies   noch   mit   Gefühlen,   was   in   dem   Fall   als Empathie zu bezeichnen wäre. Diese   Phänomene   sind   kaum   bewußt   steuerbar   und   treten   eher   scheinbar   zufällig   auf.   Aber   nahezu jeder   Mensch   hat   schon   einmal   Empathische   Erfahrungen   gemacht.   Wenn   zum   Beispiel   das   Telefon klingelt und man genau weiß wer anruft, ohne zu Wissen warum man das weiß. Stark    verbreitet    ist    die    Empathie    unter    Zwillingen.    Aber    auch    viele    Eltern    haben    schon empathische   Erfahrungen   gemacht,   wenn   sie   gespürt   haben,   dass   es   ihren   Kindern   schlecht   geht. Grundlage   für   eine   empathische   Verbindung   ist   demnach   das   Ausmaß   der   sozial   emotionalen Bindung zwischen zwei Menschen. Die   Frage   stellt   sich   natürlich   wie   so   eine   Verbindung,   die   oft   über   mehrere   tausend   Kilometer funktioniert,   möglich   ist.   Und   hierzu   gibt   es   tatsächlich   eine   Theorie,   oder   besser   gesagt   eine These.   Die   These   der   Morphogenetischen   Felder.      Demnach   ist   die   Erde   quasi   umhüllt   von   einem meßtechnisch nicht, oder noch nicht, erfaßbarem Energiefeld. Dieses   Energiefeld   hat   unter   anderem   die   Funktion   eines   Informationspools.   Das   bedeutet,   dass sämtliche    Ereignisse    die    im    Bereich    der    Erde    geschehen,    Informationen    in    diesem    Pool hinterlassen. Also auch jede einzelne Aktion eines Menschen. Es   wäre   nun   vorstellbar,   dass   diese   Informationsübertragung   interaktiv   ist.   Das   würde   bedeutet, dass   nicht   nur   Informationen   in   das   Morphogenetische   Feld   gelangen,   sondern   auch   ausgelesen werden   können.   Sollte   es   so   sein,   dass   zumindest   das   Unterbewußtsein   mit   diesem   Feld   in   Kontakt steht,   können   Informationen   aus   diesem   Feld   über   das   Unterbewußtsein   ins   Bewußtsein   gelangen. Leider   ist   es   jedoch   so,   dass   das   Unterbewußtsein   den   Kontakt   zum   Bewußtsein   lediglich   in   Form von   Emotionen   herstellt.   Wenn   wir   uns   zum   Beispiel   grundlos   vor   etwas   fürchten,   ist   dies   eine Einflußnahme   des   Unterbewußtseins.   Im   Tauchsport   habe   ich   im   Rahmen   der   Ausbildung   von Schülern Erfahrungen gemacht, die diesen Schluß durchaus zulassen. Wenn   wir   also   fühlen,   dass   es   jemandem   schlecht   geht,   so   könnte   es,   wenn   denn   die   These   der Morphogenetischen   Felder   zutrifft,   sein,   dass   dieses   Gefühl   vom   Unterbewußtsein   erzeugt   wird, weil dieses tatsächliche Informationen über den Zustand dieses Menschen hat. Wie   bei   allen   nicht   bestätigten   Thesen   oder   Theorien   ist   es   jedoch   unvernünftig   die   in   der   These gezeigte   Lösungsmöglichkeit   als   Glaubhafte   Tatsache   anzusehen.   Solange   sie   nicht   bewiesen   ist, muß man sie als das betrachten was sie ist. Eine einfache, unbestätigte Vermutung. Gedanken   hat   wohl   jeder   in   jeder   Sekunde   in   irgendeiner   Form.   Die   Frage   ist   hingegen   woher kommen   sie.   Oder   was   bewegt   uns   uns   mit   bestimmten   Themen   zu   beschäftigen.   Was   bewegt mich gerade jetzt, ich hätte weiß Gott noch was anderes zu tun, über Gedanken nachzudenken. Wenn    wir    von    Gedanken    sprechen,    dann    meinen    wir    im    allgemeinen    das    Analysieren    von Problemen,   oder   das   Planen   von   Ereignissen   mit   Hilfe   der   Sprache.   Interessanterweise   scheint   das Gehirn   hier   über   eine   gewisse   Selbstständigkeit   zu   verfügen.   So   gelingt   es   ohne   Schwierigkeiten einen   langen   und   komplizierten   Satz   zu   formulieren,   ohne   das   man   lange   über   dessen   Worte   oder Grammatik oder Satzstellung nachgedacht hat. Man   bildet   den   kompletten   Satz   während   man   ihn   spricht.   Und   während   man   in   spricht   kann   man ihn   dabei   auch   noch   hören   und   zusätzlich   über   das   was   man   gerade   selbst   gesagt   hat   nachdenken. Dies   ist   mit   die   erstaunlichste   Fähigkeit   des   Gehirns.   Und   dass   das   Gehirn   über   mehr   unbewußte Fähigkeiten   verfügt   als   unserem   Bewußtsein   bewußt   ist   (was   für   ein   Satz...),   ist   manchmal durchaus   erkennbar.   Wenn   wir   zum   Beispiel   über   einem   Problem   brüten   und   uns   die   Lösung   nicht einfallen   wird.   Nur   um   Stunden   später   im   Kino   sitzend   und   total   abgelenkt   vom   spannenden   Film, plötzlich   einem   Geistesblitz   gleich   wie   auf   dem   Präsentierteller   vor   unserem   inneren   Auge   zu erscheinen.   Ganz   offensichtlich   hat   das   Gehirn   hier   unabhängig   von   jeglichem   bewußten   Einfluß oder   Auftrag   an   der   Lösung   des   Problems   gearbeitet.   Demnach   dürfte   dies   in   ähnlicher   Form   auch für   die   verbalen   Fähigkeiten   des   Menschen   zutreffen.   Je   besser   die   Fähigkeiten   des   Gehirns   in dieser Hinsicht sind, desto leichter fällt uns die Kommunikation mit unseren Mitmenschen. Man   kann   hier   durchaus   von   einer   Konditionierung   sprechen.   Und   diese   ist,   je   nach   persönlichem Geschmack   oder   Charakter   in   verschiedener   Form   möglich.   So   fällt   es   Komikern   zum   Beispiel besonders    leicht    schlagfertig    zu    sein.    Ein    besonderes    Beispiel    geben    hier    die    Politiker.    Ihre besonderen   rhetorischen   Fähigkeiten   erlauben   es   ihnen   oft   bei   der   Diskussion   um   Sachthemen diese   so   zu   erörtern,   dass   sie   keine   eindeutige   Stellung   beziehen   und   doch   die   Diskussion   und   die Entscheidung   dominieren.   Und   dies   auch   gegenüber   Kontrahenten,   deren   Fachwissen   um   einiges höher liegt. Schon   im   Altertum   gab   es   die   Weisheit,   dass   das   Wort   das   mächtigste   Schwert   ist.   Aber   auch dasjenige, das am schwierigsten zu führen ist.
Herbert Haß
Esoterik
Als   Esoterik   könnten   man   das   Bestreben   nach   Wissen   um   etwas,   dass mit   den   derzeitigen   Möglichkeiten   der   Wissenschaft   nicht   erfaßbar   ist, bezeichnen.   Grundsätzlich   gehören   hierzu   auch   sämtliche   paranormale Phänomene. Als   paranormal   wird   dabei   das   Übersinnliche   bezeichnet.   Und   dies   kann schlicht    alles    sein,    was    mit    normalen    Sinnen    und    Verstand    nicht erklärbar   ist.   Es   gibt   dabei   viele   dokumentierte   Fälle   von   paranormalen Vorfällen. Allerdings   würden   viele   dieser   Fälle   einer   genauen   Wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Zu   zahlreich   und   mitunter   auch   zu   Unbekannt   sind   die   potentiellen physikalischen   Möglichkeiten,   die   Vorgänge   beinhalten   können,   die   man als Mensch als Übersinnlich betrachten würde. Allerdings   gibt   es   durchaus   paranormale   Phänomene   die   real   sind.   Meist sind     dies     jedoch     empirische     Erfahrungen     von     Menschen,     die meßtechnisch   jedoch   nicht   nachprüfbar   sind.   Glaubhaft   sind   sie   in   jedem Fall   demjenigen,   der   selbst   paranormale   Erfahrungen   ähnlicher   Natur gemacht hat. Telepathie   ist   wohl   das   bekannteste   paranormale   Phänomen.   Das   so genannte   Gedanken   lesen   ist   jedoch   nicht   unumstritten.   Tatsächlich   ist es   kaum   möglich   die   genauen   Gedanken   eines   Menschen   telepathisch erfassen   zu   können.   Eher   gelingt   dies   noch   mit   Gefühlen,   was   in   dem Fall als Empathie zu bezeichnen wäre. Diese    Phänomene    sind    kaum    bewußt    steuerbar    und    treten    eher scheinbar   zufällig   auf.   Aber   nahezu   jeder   Mensch   hat   schon   einmal Empathische    Erfahrungen    gemacht.    Wenn    zum    Beispiel    das    Telefon klingelt   und   man   genau   weiß   wer   anruft,   ohne   zu   Wissen   warum   man das weiß. Stark   verbreitet   ist   die   Empathie   unter   Zwillingen.   Aber   auch   viele   Eltern haben    schon    empathische    Erfahrungen    gemacht,    wenn    sie    gespürt haben,    dass    es    ihren    Kindern    schlecht    geht.    Grundlage    für    eine empathische     Verbindung     ist     demnach     das     Ausmaß     der     sozial emotionalen Bindung zwischen zwei Menschen. Die   Frage   stellt   sich   natürlich   wie   so   eine   Verbindung,   die   oft   über mehrere   tausend   Kilometer   funktioniert,   möglich   ist.   Und   hierzu   gibt   es tatsächlich   eine   Theorie,   oder   besser   gesagt   eine   These.   Die   These   der Morphogenetischen   Felder.      Demnach   ist   die   Erde   quasi   umhüllt   von einem meßtechnisch nicht, oder noch nicht, erfaßbarem Energiefeld. Dieses      Energiefeld      hat      unter      anderem      die      Funktion      eines Informationspools.    Das    bedeutet,    dass    sämtliche    Ereignisse    die    im Bereich   der   Erde   geschehen,   Informationen   in   diesem   Pool   hinterlassen. Also auch jede einzelne Aktion eines Menschen. Es   wäre   nun   vorstellbar,   dass   diese   Informationsübertragung   interaktiv ist.    Das    würde    bedeutet,    dass    nicht    nur    Informationen    in    das Morphogenetische    Feld    gelangen,    sondern    auch    ausgelesen    werden können.   Sollte   es   so   sein,   dass   zumindest   das   Unterbewußtsein   mit diesem   Feld   in   Kontakt   steht,   können   Informationen   aus   diesem   Feld über   das   Unterbewußtsein   ins   Bewußtsein   gelangen.   Leider   ist   es   jedoch so,   dass   das   Unterbewußtsein   den   Kontakt   zum   Bewußtsein   lediglich   in Form   von   Emotionen   herstellt.   Wenn   wir   uns   zum   Beispiel   grundlos   vor etwas   fürchten,   ist   dies   eine   Einflußnahme   des   Unterbewußtseins.   Im Tauchsport     habe     ich     im     Rahmen     der     Ausbildung     von     Schülern Erfahrungen gemacht, die diesen Schluß durchaus zulassen. Wenn   wir   also   fühlen,   dass   es   jemandem   schlecht   geht,   so   könnte   es, wenn   denn   die   These   der   Morphogenetischen   Felder   zutrifft,   sein,   dass dieses     Gefühl     vom     Unterbewußtsein     erzeugt     wird,     weil     dieses tatsächliche Informationen über den Zustand dieses Menschen hat. Wie    bei    allen    nicht    bestätigten    Thesen    oder    Theorien    ist    es    jedoch unvernünftig     die     in     der     These     gezeigte     Lösungsmöglichkeit     als Glaubhafte   Tatsache   anzusehen.   Solange   sie   nicht   bewiesen   ist,   muß man   sie   als   das   betrachten   was   sie   ist.   Eine   einfache,   unbestätigte Vermutung. Gedanken   hat   wohl   jeder   in   jeder   Sekunde   in   irgendeiner   Form.   Die Frage   ist   hingegen   woher   kommen   sie.   Oder   was   bewegt   uns   uns   mit bestimmten   Themen   zu   beschäftigen.   Was   bewegt   mich   gerade   jetzt,   ich hätte     weiß     Gott     noch     was     anderes     zu     tun,     über     Gedanken nachzudenken. Wenn   wir   von   Gedanken   sprechen,   dann   meinen   wir   im   allgemeinen   das Analysieren   von   Problemen,   oder   das   Planen   von   Ereignissen   mit   Hilfe der    Sprache.    Interessanterweise    scheint    das    Gehirn    hier    über    eine gewisse      Selbstständigkeit      zu      verfügen.      So      gelingt      es      ohne Schwierigkeiten   einen   langen   und   komplizierten   Satz   zu   formulieren, ohne    das    man    lange    über    dessen    Worte    oder    Grammatik    oder Satzstellung nachgedacht hat. Man   bildet   den   kompletten   Satz   während   man   ihn   spricht.   Und   während man   in   spricht   kann   man   ihn   dabei   auch   noch   hören   und   zusätzlich   über das   was   man   gerade   selbst   gesagt   hat   nachdenken.   Dies   ist   mit   die erstaunlichste   Fähigkeit   des   Gehirns.   Und   dass   das   Gehirn   über   mehr unbewußte   Fähigkeiten   verfügt   als   unserem   Bewußtsein   bewußt   ist   (was für    ein    Satz...),    ist    manchmal    durchaus    erkennbar.    Wenn    wir    zum Beispiel   über   einem   Problem   brüten   und   uns   die   Lösung   nicht   einfallen wird.   Nur   um   Stunden   später   im   Kino   sitzend   und   total   abgelenkt   vom spannenden    Film,    plötzlich    einem    Geistesblitz    gleich    wie    auf    dem Präsentierteller    vor    unserem    inneren    Auge    zu    erscheinen.    Ganz offensichtlich   hat   das   Gehirn   hier   unabhängig   von   jeglichem   bewußten Einfluß   oder   Auftrag   an   der   Lösung   des   Problems   gearbeitet.   Demnach dürfte   dies   in   ähnlicher   Form   auch   für   die   verbalen   Fähigkeiten   des Menschen   zutreffen.   Je   besser   die   Fähigkeiten   des   Gehirns   in   dieser Hinsicht   sind,   desto   leichter   fällt   uns   die   Kommunikation   mit   unseren Mitmenschen. Man   kann   hier   durchaus   von   einer   Konditionierung   sprechen.   Und   diese ist,   je   nach   persönlichem   Geschmack   oder   Charakter   in   verschiedener Form    möglich.    So    fällt    es    Komikern    zum    Beispiel    besonders    leicht schlagfertig   zu   sein.   Ein   besonderes   Beispiel   geben   hier   die   Politiker. Ihre   besonderen   rhetorischen   Fähigkeiten   erlauben   es   ihnen   oft   bei   der Diskussion    um    Sachthemen    diese    so    zu    erörtern,    dass    sie    keine eindeutige    Stellung    beziehen    und    doch    die    Diskussion    und    die Entscheidung    dominieren.    Und    dies    auch    gegenüber    Kontrahenten, deren Fachwissen um einiges höher liegt. Schon   im   Altertum   gab   es   die   Weisheit,   dass   das   Wort   das   mächtigste Schwert ist. Aber auch dasjenige, das am schwierigsten zu führen ist.
Wissenschaft: Esoterik
Herbert Haß